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NEON-Traumziel: Kanadas coolste Stadt: Darum müsst ihr unbedingt nach Montréal

Traumziel gefunden: Toronto oder Vancouver kann jeder - Montréal ist der Geheimtipp unter Kanadas Großstädten. Mit der einzigartigen Mischung aus französischem und amerikanischen Flair lässt die Stadt dich nicht mehr los. Unsere Reise-Tipps.

Montreal

Poutine, Party, viel Kultur: Montréal ist die größte Stadt in Québec.

NEON führt euch an die spannendsten Orte der Stadt:

Die besten Tipps:

Willkommen in Montréal - ihr werdet es lieben! Die Stadt bietet - auch dank ihrer vier Universitäten - ein riesiges Freizeitangebot für junge Menschen mit vielen Festivals, Konzerten, Partys und Kultur.

Erste Tipps: Zieht euch seeeehr (!) warm an, wenn ihr in den Wintermonaten nach Montréal reist, Temperaturen bis zu -30 Grad sind dann keine Seltenheit. Dafür werden Frühling und Sommer umso mehr genossen, und ganz Montréal strömt bei den ersten Sonnenstrahlen in die Cafés und zu den zahlreichen Grünflächen wie zum Beispiel dem Park La Fontaine.

Auch wenn sie in Montréal fast alle Englisch können: Zumindest "Hallo" und "Danke" auf Französisch wird sehr gern gesehen. Mehr geht mit Schulfranzösisch aber wahrscheinlich auch nicht - der Quebecois-Dialekt ist für "Arthur est un perroquet"-Ohren schwer verständlich.

Rumkommen: 

Direktflüge aus Deutschland gibt's zum Beispiel ab 500 Euro von München oder Frankfurt, in sieben bis acht Stunden ist man schon drüben. In Montréal selbst kommt man easy mit der Ubahn durch die Stadt. Oder man leiht sich eines der öffentlichen "Bixi"-Fahrräder. Aber eigentlich solltet ihr so viel wie möglich laufen, um die Stadt so richtig zu erleben.

Unterkommen:

Eine coole Mischung aus AirBnB und Hotel ist das "Boxotel" im Quartier Latin, fußläufig von Montréals Innenstadt. Das auf Nachhaltigkeit bedachte Design-Hotel stammt von der Lokal-Bekanntheit Marie-Jeanne Rivard, die eine Häuser-Umstyling-Show im kanadischen Fernsehen moderiert. Jedes Zimmer kommt mit Küche, Bad und Yogamatte, an der Rezeption gibt's Naturkosmetik und mehr zu kaufen - und das Frühstück lässt von Smoothie bis Bagels keine Wünsche offen.

Wer es einfacher mag und gern andere Reisende kennenlernt, sollte die "Hi Hostels" auschecken.

Kanadas coolste Stadt: NEON-Traumziel: Darum müsst ihr unbedingt nach ... Montréal
Poutine

Dürfen wir vorstellen? Das ist Poutine! Die Pommes mit Bratensoße und Cheese Curds sind das Nationalgericht Québecs und schmecken viel besser, als sie aussehen - versprochen!

Essen gehen:

Pommes mit Bratensoße und diesem Quietsch-Käse, den man in Europa einfach nirgendwo findet: Poutine müsst ihr in Montréal unbedingt probieren! Die Beste gibt's immer noch bei "La Banquise" - und zwar 24 Stunden am Tag. Ehrlich gesagt schmeckt das Ganze auch nachts als Katermahlzeit am besten, Poutine ist quasi der Döner Québecs. Die im "Patati Patata" ist auch sehr lecker!

Zum Frühstück super: Im "Le Passé Compossé" kann es zwar sein, dass sich am Wochenende lange Schlangen vor der Tür bilden - dafür gibt's hier den besten Brunch der Stadt. Allein schon für die frittierten French Toasts lohnt sich ein Besuch.

Und natürlich: Die berühmtesten Bagels der Stadt stammen von "Saint-Viateur" und schmecken ein bisschen süßer als die aus den USA.

Ausgehen:

Momentan sehr beliebt sind Kneipen, in denen es Craft-Bier und Brettspiele gibt wie zum Beispiel "L'Adversaire" oder "Randolph". Die Kellner dort sind Spiele-Sommeliers und finden aus tausenden Spielen das Richtige für euch. Trinkt leckere Cocktails im "Bily Kun" oder macht's euch mit einem Getränk im hübschen Innenhof von "Le Sainte-Elisabeth" bequem.

Tipp: Wenn ihr Theater mögt, schaut mal bei den Shows der "National Theatre School" vorbei. Dort hat zum Beispiel Sandra Oh ("Grey's Anatomy"-Fans wissen: Dr. Cristina Yang!) studiert und die Stücke sind oft unterhaltsam und neuartig. 

Die große queere Szene der Stadt trifft sich im Gay Village, die bekannteste Drag-Show gibt's dort bei "Mado". Und Sport-Fans sollten versuchen, Tickets für ein Spiel der Montréal Canadiens zu bekommen - Eishockey ist in Québec fast so wichtig wie Fußball in Deutschland.

Unbedingt:

Einmal durch die Gässchen der Altstadt direkt am Fluss Saint Laurent schlendern, das Viertel nennt sich Old Port. Im Winter kann man dort besonders schön Schlittschuh laufen, im Sommer am Beachclub chillen. Und vom Riesenrad aus hat man einen super Überblick über die Stadt.

Ein Spaziergang durch das Hipster-Viertel Mile End macht auch Spaß, am besten bis zum Plateau, wo es weniger touristisch ist und man coole Plattenläden wie  "Aux 33 Tours" entdeckt. 

Eine kleine Wanderung auf den Mont Royal zum Aussichtspunkt Kondiaronk Belvedere lohnt sich ebenfalls, und wenn es im Winter zu kalt wird, hält Montréal eine der größten Untergrund-Städte der Welt mit zahlreichen Shops für euch bereit. 

sst