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Unnützes Wissen

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NEON Unnützes Wissen: Von "Titanic" bis Stefan Raab und Pokémon: Zehn skurrile Fakten über die 90er-Jahre

Die 90er-Jahre sind ein verrücktes Jahrzehnt. Wusstet ihr, dass Pepsi über 3000 verschiedene Geschmacksvarianten testete, bevor "Crystal Pepsi" auf den Markt kam? NEON Unnützes Wissen hat dem Jahrzehnt deshalb ein Buch gewidmet. Wir zeigen euch daraus die elf skurrilsten Fakten.

"Titanic", Stefan Raab und Pokémon: Zehn skurrile Fakten über die 90er-Jahre

NEON Unützes Wissen hat den 90er-Jahren ein Buch gewidmet – darin sind 599 skurrile Fakren rund um das Jahrzehnt versammelt.  

Picture Alliance / DPA

Früher war alles besser. Man möchte es fast glauben, wenn Oma mal wieder von ihrer Jugend erzählt – oder wenn Opa sagt: "Wenn wir uns mal geprügelt haben und einer lag am Boden, dann haben wir dem wieder aufgeholfen und nicht noch mit zwanzig Mann draufgetreten wie die heute." Wenn wir ehrlich sind, ergeht es uns mit unserer Jugend nicht anders.

Die Neunzigerjahre sind für viele das beste Jahrzehnt aller Zeiten. Kein Wunder: In den Neunzigern haben wir auch keine Briefe mehr geschrieben, sondern SMS verschickt. Wir fuhren Inline-Skater und hörten auf unseren Discmans die neue Single von Blümchen, Take That oder den Spice Girls (Yo, I'll tell you what I want, what I really, really want – sorry, für den Ohrwurm). Wir liefen mit Buffalo-Schuhen durch die Gegend und trugen dabei Baggy Pants. Wir dachten darüber nach, wer Tupac und The Notorious B.I.G. erschossen haben mochte – bis heute tun wir das.

90er-Jahre – ein besonderes Jahrzehnt

NEON Unnützes Wissen

Das Buch "Unnützes Wissen: Die 90er – 599 skurrile Fakten, die man nie mehr vergisst" ist im Heyne Verlag erschienen, kostet 9,99 € und ist ab sofort im Handel und online erhältlich

Im Rückblick wirken die Neunzigerjahre wie ein unbeschwertes Jahrzehnt dank viel Optimismus, Konsumrausch und Internetboom. Schon klar: Wir haben einen Hang dazu, die Vergangenheit zu verklären und zu überhöhen. Schließlich gab es auch Kriege am Golf, im Kosovo, Aids wurde erst durch Filme wie Philadelphia oder das Outing von Baskteball-Star Magic Johnson ein Thema und in Ruanda kostete der Völkermord tausenden Menschen das Leben.

Aber auch genau deshalb bleibt es ein besonderes Jahrzehnt. NEON Unnützes Wissen hat den Neunzigerjahren jetzt ein Buch gewidmet. Ob "Baywatch" oder "Friends", Bum Bum-Eis oder Yes-Törtchen, Diddl oder Zaubertrolle, Slinkys oder Tamagotchis – darin sind 599 skurrile Fakten rund um den Kult der Neunzigerjahre versammelt. Die elf besten Fakten stellen wir euch hier vor:

  1. Während die Serie "Twin Peaks" auf RTL lief, verriet Sat.1 im Teletext den Mörder von Laura Palmer. Das Hamburger Landgericht stufte den Vorgang als "sittenwidrig" ein.
     
  2. Als das Betriebssystem " Windows 95" erschien, machten sich die Nutzer darüber lustig, dass man zum Beenden zunächst auf "Start" klicken musste.
     
  3. Damit die Schauspieler von "Blair Witch Project" beim Dreh die Nerven verlieren, stellten die beiden Regisseure ihnen jeden Tag etwas weniger Essen zur Verfügung.
     
  4. Die Idee für Pokémon bekam der Erfinder Satoshi Tajiri, weil er als Kind so gerne Insekten sammelte.
     
  5. Die Freunde der Diddl-Maus heißen Milimits, Tiplitaps, Mimihopps, Wollywell, Vanillivi, Lolli Lovebear und Professor Diddldaddl Blubberpeng.
     
  6. In 25 Jahren "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" wurde Anwalt Jo Gerner zweimal fast erschossen, einmal angefahren und fast getötet, dreimal erpresst, einmal entführt und fast kastriert, beinahe in der Badewanne ertränkt und viermal in den Ruin getrieben.
     
  7. Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung bekamen für die Aufräumarbeiten nach der Loveparade jährlich wechselnde T-Shirts mit Aufdrucken wie "We kehr for you" oder " Schau mir auf den Besen, Kleines."
     
  8. MC Hammer, dessen größter Hit 1990 "U Can't Touch This" war, ist heute Social-Media-Experte, der zu dem Thema Vorträge an den Universitäten Stanford und Harvard gehalten hat.
     
  9. Weil Stefan Raab den Rapper Moses Pelham in einer Viva-Sendung als "Möschen" bezeichnet hatte, brach der ihm nach der Echo-Verleihung 1997 die Nase.
     
  10.  Die erste Kandidatin, die bei "Wer wird Millionär?" antrat, war eine Arzthelferin aus Aachen. Ihre Startfrage: "Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem ..? A: Sofa, B: Klo, C: Grill, D: Dach." Sie gewann 8000 Mark. 2008 verstarb sie.
     
  11. Dem Film "Titanic" wurde vorausgesagt, dass er ein riesiger Kassenflop wird.
Eine kleine goldene Statue der Justizia steht vor einem Haufen Akten
rpw