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Alles nur geklaut: Tanz-Vergleich: "Prinz von Bel-Air"-Darsteller will "Fortnite" verklagen

Wie haben die Prinzen schon gesungen? "Das ist alles nur geklaut". Genau das wirft "Prinz von Bel-Air"-Darsteller Alfonso Ribeiro den Entwicklern von "Fortnite", Epic Games, vor. Sie sollen seinen Tanz aus der Serie geklaut haben.

Tanz-Vergleich: "Prinz von Bel-Air"-Darsteller beschuldigt "Fortnite" geklaut zu haben

"Prinz von Bel-Air"-Darsteller Alfonso Ribeiro (r.) will gegen die Entwickler von "Fortnite" gerichtlich vorgehen. Der Vorwurf: Sie haben sein geistiges Eigentum geklaut. 

Picture Alliance

Erfolgreiche Sitcoms haben oft eines gemeinsam: Running Gags. Ob Joey in "Friends", der alle Frauen und Männern fragt, wie es ihnen geht (Zitat: "How you doin'?"), oder Barney Stinson in "How I met your mother", der immer "please" antwortet, wenn er gefragt wird, was er in seinem Beruf eigentlich genau macht. Auch beim "Prinz von Bel-Air" gibt es so einen Running Gag – und zwar den "Carlton Dance".

Es ist der Tanz von Serien-Charakter Carlton Banks. Ein eigentlich stocksteifer, spießiger Streber, der eines Tages zu Tom Jones "It's not unsual" sehr bizarr tanzt. Gespielt wird Carlton von Schauspieler Alfonso Ribeiro. Er ist (wenn man so will) der Erfinder dieses Tanzes. Als solcher achtet Ribeiro besonders darauf, dass sein geistiges Eigentum nicht kopiert wird. Doch genau das musste er nun feststellen.

"Fortnite" soll den "Carlton Dance" kopiert haben

Das beliebte Computerspiel "Fortnite" soll seinen Tanz kopiert haben. Im Spiel gibt es nämlich ein sogenanntes Emote – das sind in der Regel provozierende Tänze, die man mit seinen Charakter auf dem Schlachtfeld machen kann –  das dem "Carlton Dance" gleicht. Und es heißt sogar "Fresh" - offenbar in Anlehnung an den Original-Sitcom-Titel "The Fresh Prince of Bel Air". Aus diesem Grund wirft der Darsteller dem Spieleentwickler Epic Games vor, seinen Tanz geklaut zu haben. Das berichtet nun die US-Website "TMZ". Demnach will Ribeiro den Entwickler sogar verklagen, weil sie ohne Erlaubnis sein geistiges Eigentum verwendet hätten.

In einem Statement seines Anwalts, das dem Portal vorliegt, heißt es: "Epic hat mit downloadbaren Spielinhalten Rekordprofite eingefahren, und dazu zählen auch Emotes wie 'Fresh'. Dennoch hat Epic es bislang versäumt, Mr. Ribeiro für die Verwendung seines ikonischen geistigen Eigentums zu entschädigen oder ihn überhaupt um Erlaubnis zu fragen."

"Prinz von Bel-Air"-Darsteller ist mit seiner Klage nicht allein

Alfonso Ribeiro verklagt allerdings nicht nur die "Fortnite"-Macher, sondern auch den Spiele-Vertrieb 2K Games. Im Basketball-Spiel "NBA 2k16" existiert ebenfalls ein Emote, das augenscheinlich auch an seinen Tanz angelehnt ist, wie dieses Video bei Youtube zeigt.

Im Übrigen ist der "Prinz von Bel-Air"-Darsteller mit seiner Klage nicht allein. Auch andere Künstler sind unzufrieden. Schauspieler Donald Faison, besser bekannt als Turk aus "Scrubs", hat Fornite zuletzt bei einem Panel auf dem Vulture Festival vorgeworfen, dass die Entwickler ebenfalls seinen berühmten Tanz-Stil "verdammt nochmal geklaut" hätten. Der US-Rapper 2Milly hat vor Kurzem sogar Klage gegen die Entwickler von Epic Games und 2K Games eingereicht, weil die Spiele angeblich seinen Tanz kopiert hätten.

Nur gibt es bei den Vorwürfen ein rechtliches Problem, wie der Business- und Entertainment-Anwalt Merlyne Jean-Louis dem US-Fernsehsender CBS erzählt hat. Demnach gebe es keine umfassenden rechtlichen Bestimmungen zur Nutzung von Choreografien, wie es zum Beispiel bei Texten oder Melodien der Fall sei. Die Chancen von Ribeiro auf Entschädigung für seinen Carlton-Dance sind also eher gering.

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Quellen: Youtube / TMZ / Gamestar / Guardian

rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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