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Der ehrliche Reisebericht: Ich habe Urlaub in Weißrussland gemacht - und weiß jetzt, warum ich da nie mehr hin will

Warum nicht mal für ein paar Tage nach Minsk, Weißrussland? Nach einer Woche in dieser vergessenen Ecke Europas weiß ich, warum nicht. Besuch in einem Land, das einem fast schon etwas leidtun kann.

Palast der Republik

Viel Platz, wenig Menschen: links der Palast der Republik am Oktoberplatz mitten in Minsk

Ja, warum eigentlich Weißrussland? Darüber haben sie sich sogar in Minsk gewundert. Zwei Tage nach meiner Ankunft in diesem vergessenen Land stehe ich in einem winzigen Café am Unabhängigkeitsboulevard und bestelle einen Cappuccino zum Mitnehmen. Ein Typ spricht mich an und stellt sich fröhlich als Mikael vor. Wir plaudern kurz und dann fragt er mich, was ich denn hier mache an einem feuchtkalten Mittwochvormittag im März. Urlaub, sage ich, mir mal Minsk angucken. "Im Ernst? Urlaub hier?" Mikael prustet los vor Lachen. "Joa, warum nicht?", sage ich und blickte dann in ein Gesicht, dessen Ausdruck in Weißrussland vermutlich dasselbe bedeutet wie in Deutschland: Mitleid.

Weißrussland ist wahrlich kein Knaller

Mitleid war im Grunde überall, wenn ich davon erzählt habe, dass ich in Minsk war oder dahin fahren wolle. Einige Leute haben nicht mal das geheuchelt und sich ruckartig mit einem befremdeten "Mhhm" abgewendet, als seien Weißrussland-Besuche eine ansteckende Durchfallerkrankung. Aber sonst Mitleid. Gut, ein wenig verstehe ich das. Das Land ist kein Knaller. Es gibt kein Meer, keine Berge und auch sonst keine nennenswerte Landschaft. Einzig der Białowieża-Nationalpark mit dem letzten Urwald Europas ist eine Attraktion, ansonsten locken noch ein paar Burgen und wenige historische Dörfer.

Bis vor kurzem hatte sich die "letzte Diktatur Europas" ohnehin nicht besonders um Touristen geschert. Genau genommen tut sie sich immer noch schwer mit ihnen. So gut wie kein Hinweis existiert in lateinischer Schrift, dafür stehen in der Nähe zum Flughafen chinesische Schilder herum. Erst seit etwas mehr als einem Jahr öffnet das Land seine Pforten. Deutsche können nun visumsfrei einreisen, allerdings nur für fünf Tage und nur über den internationalen Flughafen. Seit Januar sind auch Ziele wie der Białowieża-Urwald oder die Stadt Brest visumsfrei und mit Anmeldung zugänglich. Aber auch diese Regelung wirkt noch wie eine Notlösung.

Keine Krankenversicherung, kein Einlass

Am Minsker Airport empfangen einen junge Grenzbeamte mit zu Fäusten geballten Gesichtern und verweisen streng auf die Schalter nebenan, wo man für knapp einen Euro pro Tag eine Krankenversicherung abschließen muss. Ohne die keine Einreise. Wie praktisch dachte ich, wo meine Auslandsversicherung ohnehin abgelaufen war. Später fühlte sich das eher wie eine Art Eintrittsgeld an, denn irgendwie scheint man in dem Land nicht krank zu werden. Jedenfalls nicht in der Hauptstadt, wo immerhin zwei Millionen Menschen leben. In den fünf Tagen dort habe ich keinen einzigen Krankenwagen gesehen und nur einmal ein Martinshorn gehört. Ich weiß nicht, ob es eine Ambulanz war oder die Polizei.

Minsk hört sich sowieso anders an als Berlin oder Kopenhagen. Natürlich machen auch hier die Autos Lärm, aber es fehlt ein anderer Sound: Es gibt nicht nur keine Martinshörner, sondern auch keine Menschengeräusche, keine Babys, keine Unterhaltungen, kein Gelächter, kein Gebrüll. Dabei sind die Straßen voller Leute. Sie tragen hochgekrempelte Jeans und Undercut. Sie blicken auf ihre Smartphones und tragen Kaffeebecher spazieren. Zumindest wenn sie jung sind. Und junge Menschen gibt es dort viele. Alte auch. Was fehlt, sind Eltern.

VH-1 brüllt den Boulevard an

Wohl auch deshalb läuft in den Bars, Cafés, bei McDonalds und KFC ununterbrochen Musikfernsehen - Music One aus Russland oder VH-1 aus den USA. Meist in irritierender Lautstärke. Außen an einer Edel-Shoppingmall in einem Hilton-Hotel am Siegesprospekt hängt ein gigantischer Bildschirm, der den ebenfalls gigantischen Boulevard mit Gute-Laune-Chart-TV anbrüllt. Jeder griechische Beachclub ist dagegen ein Ort melancholischer Kontemplation. Pop und Konsum - das Minsker Stadtzentrum wirkt wie eine einzige Bürgerbetäubung.

Tatsächlich aber ist Weißrussland arm und Dauer-Konsum noch ein frommer Wunsch. Das Hoteleinkaufszentrum ist neu, es gibt Samsung-Handys, Apple-Rechner und Diesel-Jeans, aber die Läden sind leer. In den Geschäften bin ich oft der einzige Kunde und falle sofort auf, weil: Ich sehe aus wie der Typ mit Geld. Sie erkennen einen, wie häufig in Osteuropa, an den Schuhen. Hier trägt kaum jemand West-Sneaker. Kein Wunder, denn egal ob Adidas, New Balance oder Vans - die Dinger kosten genauso viel wie in Hamburg oder London. Nur muss der durchschnittliche Weißrusse mit 1000 Euro im Monat auskommen. Da sind ein Paar Nike-Schuhe ein verdammt teurer Spaß.

Rauchen im Hotel

Und keine Kopeke weniger: Wer das Hotel-Zimmer vollraucht, muss exakt 45,89 Rubel für die "Neu-Deodorierung" zahlen - das entspricht 18,65 Euro

Wer in Weißrussland aus dem Rahmen fallen will, tut dies still. Zeichen von Eigensinn oder Aufmüpfigkeit sind selten in diesem Land, in dem Gleichförmigkeit das Straßenbild bestimmt. So gut wie nie sind Menschen mit bunten Haaren zu sehen oder in Skater-Klamotten, auch keine Althippies oder Biker, keine dunkelbraun getoasteten Senioren, keine Piercings und Tattoos. Es gibt auch so gut wie keine Schwarzen oder Menschen mit orientalischer Herkunft - nur eine unauffällige, ruhig-graue Masse. Das sagt natürlich nichts über die Menschen, aber einiges über die Staatsführung. Es ist der perfekt geformte "Volkskörper" für Autokraten wie den weißrussischen Dauer-Präsidenten Alexander Lukaschenko.

Hoffnung auf weißrussischen Frühling

Vor ein paar Jahren wurde Weißrussland noch das "Nordkorea Europas" genannt. Die ganz rigorosen Zeiten sind vorbei, auch wenn der Polizeistaat vergangenes Jahr wieder seine Muskeln hat spielen lassen. Proteste gegen eine Steuer für Beschäftigungslose (ja, die gibt es tatsächlich) weckten bei vielen Weißrussen Hoffnung auf einen "weißrussischen Frühling". Doch nach nur wenigen Wochen wurden sie von den berüchtigten Omon-Sonderkommandos niedergeschlagen. Andererseits: Das Internet ist frei zugänglich, auch wenn die Nutzer überwacht werden.

Beim kurzen Plausch im Restaurant oder im Supermarkt wirkt niemand geknechtet oder bevormundet. Nur: Wer wie ich ein paar Tage durch die Gegend läuft, bekommt von all den kleinen und großen Repressionen und den Verhaltenscodes, die eine Diktatur ihren Bürgern abverlangt, nichts mit. Natürlich nicht.


Niels im Museum

Der Autor im Museum des Großen Vaterländischen Kriegs, fotografiert vom einzigen anderen Westtouristen - einem Italiener aus Mailand

Irgendwie kann einem Weißrussland leidtun. Es stellt so gut wie nichts her, was die Welt haben will, abseits der Städte sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und die Einwohner wurden seit 80 Jahren nur von mehr oder weniger üblen Tyrannen beherrscht. Die Nazis haben hier gewütet wie die Berserker und was sie übrig gelassen haben, wurde von den Sowjets plattgemacht. Deren Utopisten nutzten die Zerstörung leider als Chance, um aus Minsk eine "sozialistische Musterstadt" zu machen: breite Straßenzüge im Schachbrettmuster, neoklassizistische Wohnklötze und viele riesige Plätze - was auf dem Papier erhaben und großzügig wirken mag, ist in Wahrheit dazu gedacht, sich klein und mickrig zu fühlen.

Ein Ort für Leute, die gerne Platzangst haben

Der Siegesprospekt ist so ein Ort: ein Boulevard, dessen Bürgersteige breiter sind als die sechsspurigen Straße, an dessen Rand zehngeschossige Geschäfts- und 25-stöckige Wohnblöcke hingewürfelt wurden, immer wieder unterbrochen von fußballplatzgroßen Rasenflächen und ein paar Vorzeigeprachtbauten wie der Sporthalle und dem Museum des Großen Vaterländischen Krieges - einem goldfarbenen Glasbau, auf dessen Kuppel die Flagge der Sowjetunion weht. Eine Monumental-Architektur für Menschen, die gerne unter Platzangst leiden.

Tja, warum also Weißrussland? Diese Zwischenwelt aus Europa, Russland und Sowjetunion ist zwar seltsam, aber auch wieder nicht seltsam. Mikael, der Student aus dem Café, hat mich zurecht ausgelacht. Nächstes Mal mache ich wieder normalen Urlaub. Irgendwo, wo ich wenigstens die Schrift lesen kann.

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.