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Tod der Jahrhundert-Königin Trump muss draußen bleiben: Diese Gäste werden zur Beerdigung der Queen erwartet

Queen Elizabeth II. Beerdigung
Zur Beerdigung der britischen Königin Elizabeth II. werden zahlreiche Staatsoberhäupter und andere Würdenträger erwartet.

© Andy Rain/EPA/dpa
Die Beerdigung von Queen Elizabeth II. soll am kommenden Montag in London stattfinden. Zu diesem Großevent werden rund 500 geladene Weltführer und Würdenträger in der Westminster Abbey erwartet.

70 Jahre lang saß Queen Elizabeth II. auf dem britischen Thron. Am 8. September verstarb die Königin im Alter von 96 Jahren. Großbritannien bereitet sich nun auf die staatliche Trauerfeier in der Londoner Westminster Abbey vor. 

14 Premierminister, von Sir Anthony Eden bis Liz Truss, begrüßte die Queen im Amt und unzählige Staatsmänner und Frauen weltweit lernten die Königin persönlich kennen. Ähnlich groß ist auch die internationale Gästeliste zu der Beerdigung der Queen am kommenden Montag. 

Rund 500 Staatsoberhäupter und andere Würdenträger sollen an der Beerdigung der Königin teilnehmen. Weltweit wurden Einladungen verschickt – außer nach Russland, Weißrussland und Myanmar. Die Gästeliste für die Zeremonie soll sich in den letzten Zügen befinden, aber sie wird unter anderem den US-Präsidenten Joe Biden umfassen. Es wird auch angenommen, dass Wolodymyr Selenskyj eingeladen wurde, aber es ist höchst unwahrscheinlich, dass er teilnehmen kann, da sich sein Land, die Ukraine, im Krieg befindet.

Laut des britischen Newsportals "The Sun" befindet sich der ehemalige US-Präsident Barack Obama lediglich auf einer Nachrückerliste, sollte ein Platz der geladenen Gäste frei werden. Nicht mal auf der Warteliste gelandet, sondern wegen der Begrenzung der Plätze bewusst nicht eingeladen, soll sein Nachfolger Donald Trump sein.

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Beerdigung der Queen: Die Organisation bringt das Auswärtige Amt an die Grenzen

Jedes Staatsoberhaupt darf Berichten des britischen Newsportals "The Sun" zufolge eine weitere Person mitbringen. Der australische Premierminister Anthony Albanese gab am Dienstag sogar bekannt, dass er darüber hinaus gebeten wurde, zehn Personen mitzubringen, die "außergewöhnliche Beiträge für ihre Gemeinden" geleistet haben. Auch Frankreichs Emmanuel Macron, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Cyril Ramaphosa aus Südafrika und Präsident Frank-Walter Steinmeier aus Deutschland stehen auf der Liste, ebenfalls wird die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen erwartet.

Natürlich werden auch etliche Prominente aus der Kulturbranche an dem Großevent teilnehmen, es wird beispielsweise mit Sir David Attenborough gerechnet. 

Die zur Beerdigung geladenen Gäste sind am Sonntagabend auch zu einem Empfang im Buckingham Palace eingeladen, wo sie König Charles III. treffen werden. Das Auswärtige Amt soll 300 zusätzliche Mitarbeiter in die Planung eingebunden haben. Ein Berater verglich den Organisationsaufwand mit "Hunderten von Staatsbesuchen" in wenigen Tagen, im Gegensatz zu den üblichen zwei oder drei pro Jahr. 

Die Königsfamilien aus der ganzen Welt verabschieden sich von Queen Elizabeth II.

Zur Beerdigung von Queen Elizabeth II. ist selbstredend auch mit den Mitgliedern der anderen Königshäuser Europas zu rechnen. König Felipe von Spanien und seine Frau, Königin Letizia, sowie König Philippe und Königin Mathilde von Belgien, König Carl XVI Gustaf und Königin Silvia von Schweden und auch König Willem-Alexander der Niederlande und seine Frau Königin Maxima sollen eingeladen sein. Von weiter weg wird Japans Kaiser Naruhito erwartet – seine erste Auslandsreise seit seiner Thronbesteigung im Mai 2019.

Die Öffentlichkeit rechnet damit, dass die gesamte britische Königsfamilie beim historischen Abschied der Königin anwesend sein wird. Unklar ist bisher die Teilnahme der Urenkel der Queen, beispielsweise die Kinder von Prinz William und Herzogin Kate.

Quelle: The Sun

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