Jedes Fahrzeug, das die Kriterien "Made in Europe" erfülle, solle ein spezielles Label erhalten und Anspruch auf Vorteile wie Kaufprämien oder bevorzugten Zugang zu öffentlichen Aufträgen bekommen, plädierten die Konzernchefs und warben für intelligente Anreize für eine nachhaltige Entwicklung der europäischen Produktion.
So sollten die "Made in Europe"-gelabelten E-Autos auch bei der Flottenbilanzierung bevorzugt werden. Dadurch werde die Automobilindustrie dazu ermutigt, ihre Produktion in der EU aufrechtzuerhalten und die durch entgangene Strafen eingesparten Milliarden wieder in Investitionen vor Ort zu stecken, argumentierten Blume und Filosa.
Hintergrund ist, dass die europäischen Autobauer insbesondere bei Elektromobilität einem verstärkten internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind - auch durch Hersteller aus Ländern, in denen laut Blume und Filosa Vorgaben und Sozialstandards weniger anspruchsvoll sind als in Europa. Zum VW-Konzern gehören neben der Marke Volkswagen unter anderem Skoda, Seat und Audi, zu Stellantis Marken wie Peugeot, Fiat und Opel.