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Letzter Angeklagter des Haager UN-Tribunals vor Gericht

Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien hat der Prozess gegen den letzten Angeklagten begonnen.

Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien hat der Prozess gegen den letzten Angeklagten begonnen. Der frühere Führer der kroatischen Serben Goran Hadzic muss sich in Den Haag wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Kroatien-Kriegs (1991-1995) verantworten. Der frühere Führer der bosnischen Serben Radovan Karadzic wies unterdessen die Vorwürfe gegen seine Person zurück.

Zum Auftakt des Prozesses mit 14 Anklagepunkten gegen Hadzic berichtete der Ankläger Douglas Stringer von einem Massaker an 21 kroatischen Zivilisten in Lovas im Oktober 1991. Hadzic, der von 1992 bis 1993 Präsident der selbsternannten serbischen Republik Krajina war, soll für den Tod hunderter Zivilisten und die Verschleppung zehntausender Kroaten und anderer Nicht-Serben verantwortlich sein. Der 54-Jährige war im Juli 2011 als letzter noch flüchtiger Angeklagter des Tribunals im Norden Serbiens festgenommen worden.

Die Anklage wirft Hadzic vor, bei der "ethnischen Säuberung" von einem Drittel Kroatiens mit anderen mutmaßlichen Kriegsverbrechern wie Zeljko Raznatovic alias Arkan, dem gefürchteten Kommandeur der sogenannten Tigereinheit, zusammengearbeitet zu haben. In einem während der Verhandlung präsentierten Dokument Arkans war die Rede von Trainingsvorgaben, denen zufolge die Rekruten lernten, bei Razzien in Häusern von Kroaten alle dort angetroffenen Menschen zu töten, einschließlich Kindern, Alten und Frauen.

Hadzic hat sich in sämtlichen Anklagepunkten nicht schuldig bekannt. Die Anklage plant die Vorladung von rund 90 Belastungszeugen, darunter Überlebende und Angehörige von Massakeropfern. Der Prozess könnte mehrere Jahre dauern.

Im Verfahren gegen Karadzic begann dieser unterdessen mit seiner Verteidigung. Er habe in den 1990er Jahren "alles Menschenmögliche zur Vermeidung eines Krieges" getan. Dafür müsse er nicht angeklagt, sondern ausgezeichnet werden, sagte Karadzic. Er sei ein "milder und toleranter Mensch, mit einer großen Fähigkeit, andere zu verstehen", fügte der frühere Psychiater hinzu.

Der 67-jährige Karadzic verteidigt sich vor Gericht selbst und fordert einen Freispruch in allen Anklagepunkten. Er will nach eigenen Angaben 300 Entlastungszeugen aufrufen. Als ersten rief er den russischen Oberst Andrej Demurenko in den Zeugenstand. Der damalige Generalstabschef der UN-Truppe für den Sektor Sarajevo sollte bezeugen, dass das Massaker auf einem Gemüsemarkt der bosnischen Hauptstadt im August 1995 nicht durch serbischen Beschuss, sondern wahrscheinlich durch einen Angriff von Muslimen verursacht wurde.

Karadzic muss sich seit Oktober 2009 wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnienkriegs vor dem Haager Tribunal verantworten. Er war im Juli 2008 in Belgrad gefasst worden, nachdem er sich 13 Jahre lang versteckt gehalten hatte.

Insgesamt starben im Bosnienkrieg zwischen 1992 und 1995 etwa 100.000 Menschen. Rund 2,2 Millionen weitere Menschen wurden vertrieben. Allein bei dem als Völkermord eingestuften Massaker von Srebrenica vom Juli 1995 wurden etwa 8000 muslimische Jungen und Männer verschleppt und getötet.

AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(