Merz: Ukraine "dürfen keine Gebietsabtretungen aufgezwungen werden"

Merz im Weißen Haus
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt einseitige Gebietsansprüche Russlands an die Ukraine auch nach dem Gipfel in Washington ab. Der Ukraine dürften "keine Gebietsabtretungen aufgezwungen werden", sagte Merz am Montag (Ortszeit) nach Abschluss der Beratungen mit US-Präsident Donald Trump. Wenn Russland den Donbass von der Ukraine fordere, sei das mit einem Verzicht der USA auf Florida vergleichbar, sagte Merz.

Der Kanzler äußerte sich mit Blick auf das geplante Treffen zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selensky. Bei dem Gipfel mit Trump seien mögliche Gebietsabtretungen allerdings kein Thema gewesen. Merz sagte, der Gipfel habe dennoch seine Erwartungen "übertroffen". Als positiv wertete er, dass neben den Europäern auch die USA zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine bereit seien. Nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen will US-Außenminister Marco Rubio ein Konzept für solche Sicherheitsgarantien ausarbeiten. 

AFP