Der US-Streamingdienst Netflix hatte sich am Donnerstag aus der Übernahmeschlacht zurückgezogen. Zuvor hatte Paramount ein verbessertes Angebot vorgelegt, das von WBD als "überlegen" eingestuft wurde.
Die Übernahme muss nun noch von den WBD-Aktionärinnen und -Aktionären bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. März bestätigt und von den Regulierungsbehörden, insbesondere der Medienaufsichtsbehörde FCC, genehmigt werden.
Der Bieterwettstreit hatte auch eine politische Seite: Netflix-Mitgründer Reed Hastings gilt in den USA als einer der größten Spender der oppositionellen Demokraten. Paramount-Chef David Ellison und sein Vater Larry Ellison, seinerseits Chef des Softwareanbieters Oracle, unterstützen dagegen US-Präsident Donald Trump.