Ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran könnte den Irankrieg entschärfen. Doch das gestaltet sich zäher als erhofft. Alles Wichtige im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Trump wegen Abkommen „nicht in Eile“
Nach Berichten über eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran tritt US-Präsident Donald Trump auf die Bremse: US-Medienberichten zufolge schickte Trump das fertig ausgehandelte Abkommen mit „härteren Bedingungen“ nach Teheran zurück. Dem Sender Fox News sagte Trump, er sei „nicht in Eile“.
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Thomas Krause
Iran verlangt Sicherheiten für Abkommen mit den USA
Der Iran will ein Rahmenabkommen mit den USA erst unterzeichnen, wenn konkrete Gegenleistungen gesichert sind. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, der als iranischer Chefunterhändler fungiert, erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna während einer virtuellen Parlamentssitzung, Teheran werde kein Abkommen akzeptieren, solange keine Gewissheit bestehe, dass die Rechte des iranischen Volkes gewahrt seien.
„Wir vertrauen weder auf Garantien noch auf Worte – nur Taten zählen. Es werden keine Maßnahmen ergriffen, bevor die andere Seite nicht handelt“, hatte Ghalibaf bereits am Freitag auf X erklärt.
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Thomas Krause
Der Iran nimmt die Förderung auf drei Offshore-Plattformen im Gasfeld Süd-Pars wieder auf, nachdem diese infolge israelischer Angriffe auf Verarbeitungsanlagen an Land gestoppt werden musste. Die Plattformen selbst seien nicht beschädigt worden, sagt der Chef der Pars Oil and Gas Company, Turadsch Dehgani, staatlichen Medien. Das geförderte Gas werde nun zu anderen Verarbeitungsanlagen in der Region umgeleitet, während die Reparaturen an den beschädigten Einrichtungen andauerten.
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Thomas Krause
Die USA sind nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth bereit, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen, sollte keine Einigung im Atomstreit erzielt werden. „Wir sind mehr als fähig, wenn nötig, wieder anzugreifen“, sagt Hegseth in Singapur. Die USA hätten genug Waffen in den Lagern, sowohl vor Ort als auch weltweit. „Wir sind also in einer sehr guten Position.“
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Thomas Krause
Trump hat nach einem rund zweistündigen Treffen im Weißen Haus noch keine Entscheidung über eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran getroffen. Das teilt ein Vertreter des Weißen Hauses mit. Trump werde nur einem Abkommen zustimmen, das gut für Amerika sei. Der Iran dürfe niemals eine Atomwaffe besitzen. Einem hochrangigen iranischen Insider zufolge steht eine Einigung über eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage kurz bevor, sei aber noch nicht gebilligt.
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Rune Weichert
Der Iran und die USA haben einem iranischen Insider zufolge eine politische Übereinkunft im Irankrieg erzielt, eine Vereinbarung aber noch nicht endgültig abgeschlossen. Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, die USA würden das Uran des iranischen Atomprogramms in der Islamischen Republik ausfindig machen, träfen nicht zu, erklärt der Insider weiter. Eine mögliche Absichtserklärung zwischen Teheran und Washington beinhalte keine Nuklear-Themen.
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Rune Weichert
Der Iran wirft US-Präsident Donald Trump vor, zentrale Vereinbarungen des geplanten Rahmenabkommens zu verzerren oder zu ignorieren. Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars schreibt unter Berufung auf informierte Kreise, Trump versuche, einen vorgetäuschten Erfolg zu inszenieren. Außerdem befinde sich der Vertragsentwurf noch in einer abschließenden Genehmigungsphase.
Konkret widerspricht der Iran Trumps Aussagen in drei Punkten: Erstens habe Trump ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung zwölf Milliarden Dollar aus eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Ohne diese Freigabe werde der Iran in keine weiteren Verhandlungsphasen eintreten.
Zweitens enthalte das Abkommen keine Bestimmung zur gebührenfreien Öffnung der Straße von Hormus, hieß es weiter. Drittens weise der Iran die Aussage zurück, das angereicherte Uran solle abgebaut oder vernichtet werden – die Absichtserklärung enthalte keine solche Bestimmung.
Konkret widerspricht der Iran Trumps Aussagen in drei Punkten: Erstens habe Trump ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung zwölf Milliarden Dollar aus eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Ohne diese Freigabe werde der Iran in keine weiteren Verhandlungsphasen eintreten.
Zweitens enthalte das Abkommen keine Bestimmung zur gebührenfreien Öffnung der Straße von Hormus, hieß es weiter. Drittens weise der Iran die Aussage zurück, das angereicherte Uran solle abgebaut oder vernichtet werden – die Absichtserklärung enthalte keine solche Bestimmung.
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Phil Göbel
Trump: Iran muss Straße von Hormus öffnen
US-Präsident Donald Trump kündigt eine „endgültige Entscheidung“ zu den Verhandlungen mit dem Iran an. Er werde sich dazu jetzt im Lagezentrum (Situation Room) treffen, teilt Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Er listet zudem auf, was ein mögliches Abkommen der USA mit dem Iran beinhalten müsse. So müsse der Iran zusagen, keine Atomwaffen zu entwickeln und die Straße von Hormus müsse wieder geöffnet werden. Alle Seeminen müssten beseitigt werden.
Das Uran des Iran solle in Zusammenarbeit mit den USA, dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde ausfindig gemacht und zerstört werden. Geld werde bis auf Weiteres keines fließen.
Wörtlich schreibt er: „Schiffe, die aufgrund unserer erstaunlichen und beispiellosen Seeblockade, die nun aufgehoben wird, in der Meerenge festsaßen, können sich auf den Heimweg machen! Grüßt eure Frauen, Ehemänner, Eltern und Familien von mir, eurem Lieblingspräsidenten!“
Er listet zudem auf, was ein mögliches Abkommen der USA mit dem Iran beinhalten müsse. So müsse der Iran zusagen, keine Atomwaffen zu entwickeln und die Straße von Hormus müsse wieder geöffnet werden. Alle Seeminen müssten beseitigt werden.
Das Uran des Iran solle in Zusammenarbeit mit den USA, dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde ausfindig gemacht und zerstört werden. Geld werde bis auf Weiteres keines fließen.
Wörtlich schreibt er: „Schiffe, die aufgrund unserer erstaunlichen und beispiellosen Seeblockade, die nun aufgehoben wird, in der Meerenge festsaßen, können sich auf den Heimweg machen! Grüßt eure Frauen, Ehemänner, Eltern und Familien von mir, eurem Lieblingspräsidenten!“
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Eugen Epp
Das US-Militär dementiert iranische Berichte über den angeblichen Abschuss eines amerikanischen Flugzeugs über dem Iran. „Es wurden keine US-Flugzeuge abgeschossen. Alle US-Luftfahrzeuge sind vollzählig“, teilt das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor hatte das iranische Staatsfernsehen berichtet, ein US-Flugzeug sei im Verwaltungsbezirk Dscham in der Provinz Buschehr zerstört worden. Der Sender berief sich dabei auf den örtlichen Gouverneur Masud Tangestani.
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Eugen Epp
Vance: USA und Iran stehen kurz vor Einigung
Die USA und der Iran stehen nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance kurz vor einem Abkommen. Man sei „noch nicht am Ziel“, aber nah dran, sagt Vance vor Journalisten. Es gebe noch einige Streitpunkte, die die iranischen Bestände an angereichertem Uran und die Frage der Anreicherung beträfen. „Es ist schwer zu sagen, wann genau oder ob der Präsident die Absichtserklärung unterzeichnen wir“, erklärt Vance mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Man diskutiere noch über einige Formulierungen. „Ich kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen, aber im Moment habe ich ein ziemlich gutes Gefühl dabei", fügt der Vizepräsident hinzu.
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Rune Weichert
Eine vorläufige Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Irankrieg zwischen Teheran und Washington ist nach iranischen Angaben bislang weder fertiggestellt noch bestätigt. Das berichtet die den Revolutionsgarden – Irans Elitestreitmacht – nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim am Abend unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahestehende Quelle. Teheran habe den pakistanischen Vermittler nicht darüber informiert, dass der Text fertiggestellt sei. Man werde sowohl den Vermittler als auch die Öffentlichkeit benachrichtigen, sobald er fertiggestellt sei, teilt die Quelle laut Tasnim weiter mit. Sie fügte hinzu, dass Berichte westlicher Medien, wonach das Abkommen bereits abgeschlossen sei und nur noch auf Bekanntgabe durch beide Seiten warte, falsch seien.
Zuvor hatte das Portal „Axios“ unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet, Unterhändler aus den USA und dem Iran hätten eine vorläufige Einigung zu einem Rahmenabkommen zum Irankrieg erzielt. US-Präsident Donald Trump und die Führung der iranischen Seite müssten aber noch zustimmen. US-Kreise bestätigten auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts.
Zuvor hatte das Portal „Axios“ unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet, Unterhändler aus den USA und dem Iran hätten eine vorläufige Einigung zu einem Rahmenabkommen zum Irankrieg erzielt. US-Präsident Donald Trump und die Führung der iranischen Seite müssten aber noch zustimmen. US-Kreise bestätigten auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts.
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Rune Weichert
US-Kreise: Iran-Einigung erzielt – Trump muss noch zustimmen
Unterhändler aus den USA und dem Iran haben laut US-Kreisen eine vorläufige Einigung zu einem Rahmenabkommen zum Irankrieg erzielt. US-Präsident Donald Trump muss aber noch seine Zustimmung geben, wie „Axios“ unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtet. US-Kreise bestätigen auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts. Es bleibt unklar, wie lange sich der US-Präsident Zeit nehmen wird, um über den jüngsten Vorschlag zu entscheiden.
Laut dem Medienbericht würden – falls Trump zustimmen sollte – mit dem Rahmenabkommen die Waffenruhe verlängert und Verhandlungen über Irans Atomprogramm aufgenommen werden. Das Rahmenabkommen umfasse einen Zeitraum von 60 Tagen. Teil der Einigung ist demnach auch ein uneingeschränkter Schiffsverkehr ohne Gebühren durch die Straße von Hormus.
Laut dem „Axios“-Bericht soll die Einigung neben dem uneingeschränkten Schiffsverkehr ohne Gebühren auch beinhalten, dass die US-Seeblockade von iranischen Häfen aufgehoben wird. Zudem soll Iran innerhalb von 30 Tagen Minen in der Meerenge entfernen. In der Absichtserklärung soll laut dem Medienbericht auch stehen, dass sich Iran dazu verpflichtet, keine Atomwaffen anzustreben. Und die USA würden sich dazu bereiterklären, im Rahmen der Verhandlungen über eine Lockerung der Sanktionen und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zu sprechen. In den Verhandlungen soll es auch um die Entsorgung von Irans hochangereichertem Uran gehen.
Laut dem Medienbericht würden – falls Trump zustimmen sollte – mit dem Rahmenabkommen die Waffenruhe verlängert und Verhandlungen über Irans Atomprogramm aufgenommen werden. Das Rahmenabkommen umfasse einen Zeitraum von 60 Tagen. Teil der Einigung ist demnach auch ein uneingeschränkter Schiffsverkehr ohne Gebühren durch die Straße von Hormus.
Laut dem „Axios“-Bericht soll die Einigung neben dem uneingeschränkten Schiffsverkehr ohne Gebühren auch beinhalten, dass die US-Seeblockade von iranischen Häfen aufgehoben wird. Zudem soll Iran innerhalb von 30 Tagen Minen in der Meerenge entfernen. In der Absichtserklärung soll laut dem Medienbericht auch stehen, dass sich Iran dazu verpflichtet, keine Atomwaffen anzustreben. Und die USA würden sich dazu bereiterklären, im Rahmen der Verhandlungen über eine Lockerung der Sanktionen und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zu sprechen. In den Verhandlungen soll es auch um die Entsorgung von Irans hochangereichertem Uran gehen.
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Eugen Epp
Als Vergeltung für die nächtlichen US-Angriffe hat der Iran nach Angaben des staatlichen Fernsehens einen US-Stützpunkt angegriffen. Ziel sei der US-Stützpunkt gewesen, von dem aus zuvor die Angriffe auf den Iran ausgeführt worden seien, berichtet das Fernsehen unter Berufung auf die Revolutionsgarden. Angaben zum Ort des US-Stützpunktes wurden nicht gemacht, allerdings meldet das mit Washington verbündete Golfemirat Kuwait Drohnen- und Raketenangriffe auf sein Land.
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Eugen Epp
USA bestätigen Angriffe auf iranische Stellungen
Die USA bestätigen die neuerlichen Angriffe auf Ziele im Iran. Das US-Militär habe nahe der Straße von Hormus eine iranische Stellung angegriffen, von der aus Drohnen gesteuert wurden, erklärt ein US-Beamter. Zudem seien vier Drohnen abgeschossen worden, die eine Bedrohung für die USA darstellten. Die angegriffene Stellung in der Stadt Bandar Abbas sei gerade dabei gewesen, eine fünfte Drohne abzufeuern. „Diese Maßnahmen waren zurückhaltend, rein defensiv und darauf ausgerichtet, den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten“, hieß es weiter.
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Eugen Epp
Dem „Wall Street Journal“ zufolge hat der Iran zunächst vier Drohnen auf amerikanische und zivile Schiffe abgefeuert. Der Bericht beruft sich auf Angaben von zwei US-Beamten. Nach Angaben eines der Beamten schossen US-Kampfjets die Drohnen ab, ehe ein Kampfflugzeug vom Typ F/A-18 die Stellung angriff. Die Drohnen wurden demnach aus der Nähe der Stadt Bandar Abbas abgefeuert.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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