Der linksnationalistische Präsident Maduro war Anfang Januar bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.
Seitdem setzt US-Präsident Trump auf eine Zusammenarbeit mit Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Der US-Präsident verlangt unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes. In den vergangenen Wochen lockerte Washington seine Sanktionen gegen Venezuela.
Am Dienstag hob das US-Finanzministerium Sanktionen gegen die venezolanische Botschaft in Washington auf. Es ebnete damit den Weg für eine Wiedereröffnung nach der Gefangennahme Maduros im Januar. Die venezolanische Botschaft in Washington war auf Maduros Anordnung im Jahr 2019 geschlossen worden, nachdem die USA ihn nach umstrittenen Wahlen zum illegitimen Staatschef erklärt hatten.