Für die Studie des Instituts Cluster17 wurden jeweils gut 1000 nach Quoten ausgesuchte Menschen in den sieben Ländern befragt, neben den genannten Ländern auch in Frankreich, Italien und Belgien. Die Fragen wurden zwischen dem 13. und 19. Januar gestellt, im Anschluss an die Äußerungen Trumps, die Kontrolle über Grönland übernehmen zu wollen. Seither erklärte er, dass er dabei auf Gewalt verzichten wolle.
Die Studie verweist auf eine weit verbreitete Unsicherheit bei den Europäern über die richtige Antwort auf Trumps Politik: Insgesamt plädieren 46 Prozent der Befragten für eine "Opposition" der EU gegenüber der US-Regierung, 44 Prozent sprechen sich für einen "Kompromiss" aus. Nur zehn Prozent plädieren für eine Annäherung an die US-Position.
Vor dem Hintergrund der Außenpolitik der USA meinen knapp drei Viertel der Befragten, die EU müsse zu ihrer Verteidigung "nur auf sich selbst setzen und nicht auf die Unterstützung der USA bauen". Nur etwa ein Fünftel ist der Ansicht, Europa könne "weiterhin auf die USA zählen".
kol/jes