Touadéra war als Favorit in die Präsidentschaftswahl gegangen. Der 68-Jährige machte geltend, dass er das Land in seinen bisherigen zwei Amtszeiten nach einem Bürgerkrieg stabilisiert habe.
Touadéras Wiederwahl 2020 war von Betrugsvorwürfen überschattet gewesen. Kritik erntete er außerdem für die Durchsetzung einer neuen Verfassung im Jahr 2023, die ihm den Verbleib im Amt erlaubt. Ein Teil der Opposition boykottiert die Wahlen und kritisiert sie als Farce.
Die Lage in der Zentralafrikanischen Republik ist instabil, gut zehn Prozent des Staatsgebiets werden nicht von der Regierung kontrolliert. Außerdem leben 71 Prozent der Zentralafrikaner unterhalb der Armutsschwelle, die Arbeitslosenzahlen sind hoch und die Lebenshaltungskosten steigen und bei der Infrastruktur und im Bildungswesen gibt es große Mängel.