Zentralafrikanische Republik

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Faustin-Archange Touadéra Ende Dezember bei der Stimmabgabe

Zentralafrikanische Republik: Präsident Touadéra wiedergewählt

Der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, Faustin-Archange Touadéra, ist nach Angaben der Wahlbehörde wiedergewählt worden. Er habe laut vorläufigem Ergebnis 76,15 Prozent der Stimmen erzielt, erklärte die Wahlbehörde in der Nacht zum Dienstag. 52,43 Prozent der Wähler gaben demnach bei der Wahl Ende Dezember ihre Stimmen ab, bei der auch die Volksvertretungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene bestimmt wurden.
Staatschef Touadéra vor Anhängern in Bangui.

Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Zentralafrikanischer Republik

In der Zentralafrikanischen Republik sind am Sonntag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten worden. Rund 2,3 Millionen Bürger waren aufgerufen, bis 18.00 Uhr ihre Stimme für den künftigen Staatschef sowie für die Volksvertretungen auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene abzugeben. Favorit bei der Präsidentschaftswahl ist Amtsinhaber Faustin-Archange Touadéra. Der 68-Jährige macht geltend, dass er das Land in seinen bisherigen zwei Amtszeiten nach einem Bürgerkrieg stabilisiert habe.
Löwin in einem Zoo

Erstmals seit Jahren Löwin in Nationalpark in Zentralafrikanischer Republik gesichtet

In einem Nationalpark im Norden der Zentralafrikanischen Republik haben Tierschützer erstmals seit sechs Jahren wieder eine Löwin gesichtet. Die Präsenz der Löwin sei "ein wichtiger Schritt für die Wiederherstellung des Löwenbestands" in der Region, teilte die Tierschutzorganisation Wildlife Conservation Society (WCS) mit. Das Tier sei mit einer im Nationalpark Bamingui-Bangorn aufgestellten Kamera fotografiert worden.
Video: Russische Militärdelegation setzt Afrikareise fort

Video Russische Militärdelegation setzt Afrikareise fort

STORY: Eine russische Militärdelegation unter Leitung des stellvertretenden Verteidigungsministers Yunus-Bek Yevkurov hat am Freitag ihre Afrikareise in der Zentralafrikanischen Republik fortgesetzt. Söldner des russischen Militärunternehmens Wagner sind seit 2018 in dem Land im Einsatz, um Präsident Touadera im Kampf gegen Rebellen zu unterstützen und den russischen Einfluss in dem an Bodenschätzen reichen Land auszuweiten. Wagner besitzt dort einige Rohstoff-Konzessionen, darunter eine Goldmine. Anfang der Woche hatte die russische Delegation zunächst Mali und dann das Nachbarland Burkina Faso besucht. Unter anderem ging es bei den Gesprächen dort um eine engere militärische Kooperation zwischen Moskau und dem westafrikanischen Land. Russlands wachsender Einfluss in Afrika beunruhigt westliche Mächte. Nach Putschen haben die Militärführer in Burkina Faso und Mali alte Bündnisse mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich aufgekündigt und sich Russland zugewandt. Die Reihe von Militärputschen in Afrika hatte sich in der letzten Woche mit Umstürzen in Niger und Gabun fortgesetzt.