Flüge aus den Krisengebieten im Nahen Osten seien von den Streikmaßnahmen nicht betroffen, hatte VC am Dienstag betont, auch Flüge aus Deutschland in den Nahen Osten würden nicht bestreikt.
Die Lufthansa kritisierte die "sehr kurzfristige Ankündigung" als "extrem hart und unverhältnismäßig". Bereits am 12. Februar hatten die Cockpitbesatzungen gestreikt. Trotz des Streiks kann die Lufthansa nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte ihres Flugprogramms aufrechterhalten. Bei Langstreckenverbindungen liege der Anteil "bei 60 Prozent", teilte die Fluggesellschaft mit. Die Frachtsparte Lufthansa Cargo muss demnach nur 20 Prozent ihrer für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge absagen.
Laut Lufthansa werden "zahlreiche Flüge von und nach Frankfurt und München" während der Streiks von anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group sowie von Partnerairlines übernommen. Zudem sollen an den Streiktagen größere Flugzeuge eingesetzt werden, um mehr Gäste befördern zu können.
Kundinnen und Kunden werden nach Angaben der Fluggesellschaft per E-Mail benachrichtigt, falls ihr Flug betroffen sein sollte. Gleichwohl sollten sich Fluggäste auf der Website der Airline oder in der Lufthansa App über ihren aktuellen Flugstatus informieren.
Hintergrund des Streiks bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ist eine Auseinandersetzung um die betriebliche Altersvorsorge. Bei der Lufthansa Cityline streiten Gewerkschaft und Geschäftsführung über einen neuen Vergütungstarifvertrag.