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Schulranzen statt Blumen: "Eine Lehrerin bis zum Schluss": Wie eine Verstorbene arme Kinder glücklich macht

Die US-Lehrerin Tammy Waddell wurde nur 58 Jahre alt. An Freunde und Familie hatte sie einen letzten Wunsch: Statt Blumen sollten alle gefüllte Schulranzen mit zur Trauerfeier bringen – für Kinder, deren Eltern sich die Lehrmaterialien nicht leisten können.

Vor der Kirche reiht sich eine lange Schlange an Trauergästen auf, die Rucksäcke mitgebracht haben

Viele Kollegen und Kolleginnen der verstorbenen Lehrerin begleiteten sie auf ihrem letzten Weg

Tammy Waddell aus Georgia war Lehrerin mit Leib und Seele. Niemand, der den Job gewählt hat, weil er mit langen Ferien verbunden ist, sondern jemand, dem die Bildung von Kindern wirklich am Herzen lag. Die Amerikanerin konnte ihrer Berufung nicht bis zur Rente folgen – sie starb viel zu früh, mit nur 58 Jahren erlag sie einem Krebsleiden.

Tammys Sorge um ihre Schützlinge endete aber nicht mit ihrem Tod. Die Lehrerin hatte einen letzten Wunsch an ihre Familie, Freunde und Kollegen: Statt Blumen bat sie alle, Schulranzen gefüllt mit Lehrmaterialien und Büchern zu ihrer Trauerfeier mitzubringen. Für Kinder, deren Eltern sich diese Investition nicht leisten können – damit diese die gleichen Chancen im Bildungssystem erhalten.

Liebesbekundungen der ehemaligen Schüler

"Eine Lehrerin bis zum Schluss", kommentierte Tammys Cousin, Dr. Brad Johnson, der bei der Organisation der Trauerfeier half. Und auch ihre ehemaligen Schüler hinterließen Einträge im Kondolenzbuch, die deutlich machen, wie wichtig Tammy Waddell auf dem Weg ins Erwachsenenleben für sie gewesen war. "In liebevoller Erinnerung an eine wundervolle Person. Wir werden Sie immer lieben und vermissen. Sie waren die beste Lehrerin, die ich während der 5. Klasse hatte", steht da etwa. Oder: "Mrs. Waddell war meine Lieblingslehrerin, weil sie so einen großen Einfluss auf mich hatte und mir alles beibrachte, was ich wissen musste. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn sie uns im Klassenraum begrüßte. Sie hatte immer ein Lächeln für uns übrig, selbst wenn sie Schmerzen hatte."

Zu Tammys Beerdigung erschienen unzählige Trauergäste, darunter rund 100 Kollegen und Kolleginnen, mit denen sie im Laufe ihrer gut 30-jährigen Karriere zusammengearbeitet hatte. Und fast alle Gäste hatten dabei, was Tammy sich von ihnen gewünscht hatte: einen vollgepackten Schulranzen, der einem benachteiligten Kind einen erfolgreichen Schulbesuch ermöglichen soll. Das hätte die Verstorbene sicher gefreut.

Süße Aktion: Weil Schüler Milchzahn nicht findet: Lehrerin schreibt Attest für Zahnfee


wt
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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