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Brief an den Nikolaus: Sechsjähriger schreibt: "Du hast keine Ahnung, welche Probleme ich in meinem Leben hatte"

Während die einen noch Angst vor der Liste mit den "ungehorsamen Taten" und der Rute haben, schreibt ein amerikanischer Zweitklässler komplett unbeeindruckt an den Nikolaus. Die Mutter veröffentlichte seine Hausaufgabe bei Twitter.

Der abfotografierte Brief mit Adventskränzen und Totenköpfen

Das Verfassen eines Briefes gehört zum Pflichtprogramm für Schüler. Aber dass er sich ausgerechnet an den Nikolaus richten sollte, passte diesem Sechsjährigen nicht.

Manche Kinder brauchen bis zur sechsten Klasse, um den Glauben an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und den Nikolaus zu verlieren, bei anderen passiert das deutlich früher. Der sechsjährige Sohn einer amerikanischen Reporterin, die für den Radiosender National Public Radio (NPR) arbeitet, gehört zur letzteren Kategorie. Dementsprechend genervt war er von einer Hausaufgabe, die er erledigen musste: Schreibt einen Brief an den Nikolaus. Da er sich aber nicht wegen Unglaubens verweigern konnte, verfasste der Junge das Schriftstück und verzierte es sogar: mit Adventskränzen auf der einen Seite und Totenköpfen auf der anderen. Seine Mutter fotografierte das Werk, veröffentlichte das Ergebnis bei Twitter und löste eine wahre Begeisterungswelle aus: mehr als 23.000 Mal wurde ihr Tweet geteilt, knapp 70.000 Mal gelikt und mit rund 700 Kommentaren gewürdigt.

Eine gewisse Restskepsis bleibt

Der junge Mann schreibt:

"Lieber Nikolaus, 

Nikolaus, ich mache das nur für die Schule. Ich weiß, dass deine böse Liste leer ist. Und deine gute Liste leer ist. Und dass dein Leben leer ist. Du hast keine Ahnung, welche Probleme ich in meinem Leben hatte. Leb wohl.

Herzliche Grüße

Meinen Namen verrate ich dir nicht"

Neben einer Mischung aus Wut und Respektlosigkeit rotzt der Sechsjährige seinen Unglauben heraus, bis – er bei der Unterschrift plötzlich zögert. Statt seinen Namen unter die Schmähschrift zu setzen, verweigert er sich, um unerkannt zu bleiben. Ob er sich damit an seine Lehrer(in) wendet oder ob doch ein gewisser Zweifel an der Nicht-Existenz des Nikolaus besteht, bleibt sein Geheimnis.

Kleiner Nachtrag von Mama

In den Kommentaren steuern die Twitter-User einerseits die Helden-Schulgeschichten ihrer eigenen Kinder bei, andererseits amüsieren sie sich auch über die tiefschürfenden "Probleme im Leben" des namenlosen Briefverfassers. Damit sich die Öffentlichkeit nicht allzu große Sorgen macht, erklärt die Journalistin und Mutter in einem zweiten Tweet, wie dieser Satz zu verstehen ist: "P.S. – die "Probleme" in seinem Leben? Sein Bruder. Ruft nicht das Jugendamt an. 😂 "

Leseraufruf

Haben eure Kinder euch mit ihrer Haltung zum Nikolaus auch schon überrascht? Ist mal etwas so richtig schiefgelaufen – beim Schuherausstellen, Tellerbefüllen oder generell rund um Nikolaus? Wir sammeln die schauerlich-schönsten Erlebnisse und freuen uns über eure Geschichten! Schreibt uns eine Mail an leseraufruf@stern.de und im Betreff das Stichwort "Nikolaus". Danke!

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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