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Langusten, Sardinen und süße Crepes: Diese Leckereien warten an der Küste der Feinschmecker

Frankreichs Westküsten haben Freunde des gutes Essens im Wortsinn zum Fressen gern. Wir haben eine kleine Futterstrecke für Gourmets zusammengestellt von leckeren Austern bis ins süße Baskenland mit seinen Dessert-Spezialitäten.

Von Colin Engerer

Austern aus Arcachon  Schlürfen für Genießer: Fangfrische Austern (Huitres) haben das ganze Jahr über Saison. Austernzucht gibt es vor allem an den Küsten der Charente, der Bretagne und der Normandie sowie im Becken von Arcachon in Aquitanien. Wir empfehlen Schlemmerurlaubern auch den Besuch einer Austernzuchtanlage. Selbstverpfleger mit echtem Faible für Austern kaufen eine "bourriche" – so heißen die länglichen oder rechteckigen Körbe mit 12 Dutzend Austern.

Austern aus Arcachon

Schlürfen für Genießer: Fangfrische Austern (Huitres) haben das ganze Jahr über Saison. Austernzucht gibt es vor allem an den Küsten der Charente, der Bretagne und der Normandie sowie im Becken von Arcachon in Aquitanien. Wir empfehlen Schlemmerurlaubern auch den Besuch einer Austernzuchtanlage. Selbstverpfleger mit echtem Faible für Austern kaufen eine "bourriche" – so heißen die länglichen oder rechteckigen Körbe mit 12 Dutzend Austern.

Bekanntlich sind unsere französischen Nachbarn – nicht nur – beim Essen wahre Genießer. Dies spüren Familienurlauber an vielen Orten. Ob in feinen Sterne-Restaurants, auf Wochenmärkten oder an der üppig ausgestatteten Käsetheke im Supermarkt: Das kulinarische Angebot ist hier so riesig wie der kindliche Appetit nach einem langen Strandtag am Atlantik. Genussvolles Essen ist in Frankreich ein wichtiger Teil der Kultur und der Identität.

Austern aus Arcachon, Muscheln aus Mont Saint-Michel, Schokolade aus Bayonne oder Wein aus dem Médoc: Viele Westküsten(nahe)-Orte haben ihre eigenen Spezialitäten – gerade in ländlichen Regionen. Das Nido-Spezial stellt auch "Fischen zu Fuß" vor, die heiße Leidenschaft vieler Gourmets in der Bretagne.

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?