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Dreieck-Symbol in alten Filmen - Was ist die Bedeutung?

In alten Filmen z.B. in "Der Alte" aus den 1970ern wird manchmal kurzzeitig ein weißes Dreiecksymbol oben rechts angezeigt. Welchen Zweck erfüllte dieses Symbol?
Frage Nummer 3000267024

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Antworten (10)
Skorti
Ist das bereits vergessen? (Oder anders gefragt, bin ich so alt?)
Das Zeichen für die Person am Projektor, den Rollenwechsel vorzubereiten.
Kann auch ein Kreis oder sonst etwas sein.
dschinn
Zeig der Jugend mal ne Diskette, einen Walkman oder eine Kassette... würde mich wundern, wenn das jemand auf Anhieb noch identifizieren kann.... Selbst ein MP3-Player ist hoffnungslos veraltert.

Allerdings nehme ich dem Fragesteller das nicht ab, das ist unser Troll und der kennt das!
PezzeyRaus
Das sind ganz allgemeine, multifunktionale Schnittmarken. Beim Alten wäre allerdings ein Projektorwechsel bei nur 60 min Dauer sehr ungewöhnlich
hase caesar
tja, ich dachte immer dat waere so ne art warnung fuer das damals pruede und erzkonservative publikum gewesen, dat et in dem film um ne melange à trois handelt und es zu anzueglichen szenen kommen kann, so kann man (oaf) sich irren, abba wa weiss denn ich schon
dschinn
Ein guter Filmvorführer braucht sowas nicht.

Der hat jede Filmrolle einmal abgespult, dann eine Münze bei letzter Minute aufgelegt und die Rolle wieder aufgespult.
Nun kann er locker sein Filmnickerchen halten und wird wach wenn die Münze auf den Boden klappert.. das Signal zum umblenden auf die andere Rolle.
wokk
Megane à trois, mein Gutster. Megane!
hase caesar
also ehrlich wokk, wat hat renault denn jetzt mit weissen dreieckssymbolen am chapeau? und so ein megane hat mindestens, also wenigstens 5 plaetze, also dann ist es ein megane à cinq ......
Luna-Blue
@hase caesar das Fernsehen der 70 er Jahre war alles, nur nicht prüde u. erzkonservativ.
Cola Werbung v. Charles Wilp, Fa, nackte Frauen sprangen damals überall im Fernsehen herum.
kwhummel
Ob bei ‘Der Alte‘, was ja eine ausschließlich fürs Fernsehen produzierte Serie war, tatsächlich ein Filmvorführer einen Rollenwechsel durchführen musste, möchte ich mal anzweifeln.
Matthew
Ging auch nicht um den Wechsel der Filmrollen, sondern um „Schnitt-Marken“ also um „Erinnerungs-Markierungen“ für den/die Cutter:in.
So ein in den Film gestanztes Loch ist halt schneller wieder zu finden, als ein bestimmtes Bild.
Und damals wurde noch nicht auf Magnetband geschnitten, sondern mit den Zelluloid-Schnipseln.
MAZ-Geräte in annähernd akzeptabler Qualität (jedenfalls für damalige Verhältnisse), gab es zwar schon in den 50er Jahren, der elektronische Bildschnitt war damit aber noch nicht praktikabel und hat sich erst deutlich später durchgesetzt.
Zum einen hat man bei analoger Magnetband-Technik beim umkopieren deutliche Qualitäts-Verluste, zum Anderen ist es bei mechanischem Schnitt extrem aufwändig mit zu verfolgen auf welchem Bandschnippsel welche Szene zu sehen ist. Man hat also zunächst den Zelluloid-Film geschnitten und direkt vom Film gesendet.