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"Nessie" wiederentdeckt: "Apple Maps" hat etwas, wovon andere nur träumen

Imposanter Körper, dazu riesige Flossen: Auf einer Aufnahme bei "Apple Maps" wollen "Nessie"-Gläubige das berühmte Seemonster entdeckt haben - für andere ist das Bild dagegen nur ein Werbegag.

Neue Hoffnung für Nessie-Fans: Zeigt diese Satelittenaufnahme das berühmte Seemonster?

Neue Hoffnung für Nessie-Fans: Zeigt diese Satelittenaufnahme das berühmte Seemonster?

Marketing-Coup oder neuer Beweis, dass Seemonster "Nessie" wirklich lebt? Ein Satellitenbild des Kartendienstes "Apple Maps" sorgt derzeit im Netz für Aufsehen. Der Grund: Wer mit seinem iPhone oder iPad in die Aufnahme (Koordinaten: 57.399621,-4.340859) vom berühmtesten Hochland-See Schottlands hineinzoomt, entdeckt den Umriss eines imposanten, fischähnlichen Wesens mit riesigen Flossen, das sich direkt unter der Wasseroberfläche fortzubewegen scheint.

Für Gary Campbell, Vorsitzender des "Offiziellen Loch Ness Monster Fan Clubs", steht nach monatelangem Studium des Bildes zumindest fest, dass es sich nur um das bekannte Seeungeheuer handeln kann. "Was auch immer es ist, es bewegt sich unter Wasser Richtung Süden. Sofern keine geheimen U-Boot-Versuche stattgefunden haben, legt die Größe des Objekts nahe, dass es sich um Nessie handelt", sagte Campbell gegenüber dem britischen Boulevardblatt "Daily Mail".

Nessie oder doch nur ein Boot?

Kritische Stimmen und Einwände, wonach es sich bei dem Wesen lediglich um die Aufnahme eines - in dem Fall zugegebenermaßen äußerst schlecht retuschierten - Schiffes oder Motorbootes samt Bug- und Heckwelle handeln könnte, lässt Campbell nicht gelten. "Es sieht wie eine Bootswelle aus, aber das Boot fehlt. Sie können zwar einige am Ufer befestigte Boote sehen, aber nicht hier", so Campbell, der ausführt: "Wir haben es Bootsexperten gezeigt und auch die wissen nicht, was es ist."

Auf Twitter machte die Aufnahme, die nur auf Apple-Geräten mit neuer Maps-Version zu sehen ist, schnell die Runde - in den meisten Fällen ironisch kommentiert:

Marketing-Coup nach peinlichen Startproblemen

Während sich viele User amüsiert zeigten, vermuteten andere hinter dem Bild einen gezielt lancierten Marketing-Gag des IT-Unternehmens:

Denkbar wäre es - zumal Apple mit seiner ersten Version des Kartendienstes aufgrund technischer Probleme zum Gespött im Netz geworden war. Unternehmens-Chef Tim Cook hatte den Nutzern damals sogar nahelegt, besser das Produkt des Konkurrenten Google zu nutzen - eine Schmach für die Firma aus dem kalifornischen Cupertino, die jetzt zumindest wieder im Gespräch sein dürfte.

Marketingabsichten hin oder her: Den Nessie-Fans wird es egal sein - sie haben schließlich wieder einen Grund, fest an die Existenz des Seemonsters glauben zu können.

Moritz Dickentmann
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.