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41,5 Millionen Euro Eurojackpot-Gewinner bittet um "absolute Diskretion"


Wer den Lotto-Jackpot knackt, kann mit Gewinnberatern der Lottogesellschaft sprechen. Ihr Tipp lautet: Ruhe bewahren. Der Gewinner des vierthöchsten Jackpots in Deutschland reagiert wie gewünscht.

Der Gewinner des Eurojackpots vom Wochenende in Höhe von 41,5 Millionen Euro hat sich bei Westlotto in Münster gemeldet. Dies sei bereits am Montag geschehen. "Der Gewinner hat sehr besonnen reagiert und bittet verständlicherweise um absolute Diskretion", teilte Lotto-Sprecher Axel Weber am Dienstag mit.

Den Spielschein hatte der Gewinner im Bergischen Land abgegeben. Der Glückliche erhält einen der höchsten Lotteriegewinne bislang in Deutschland. Im April gingen 46 Millionen Euro ins Rhein-Main-Gebiet. Der Eurojackpot wird in 14 Ländern gespielt, die Chance ihn zu knacken, liegt bei 1:59 Millionen.

Westlotto hält sich bei Angaben zu Gewinnern an strenge Regeln. "Wir sagen nur, in welcher Region der Gewinner seinen Schein abgegeben hat. Aus welcher Stadt oder welchem Kreis er kommt, sagen wir nicht. Auch ob es sich um eine Frau oder einen Mann dreht, verraten wir nicht", erklärte Bodo Kemper von der Westlotto-Pressestelle.

"Wir raten ab, im Überschwang den Job zu kündigen"

Seit 1972 übernehmen professionelle Gewinnberater die Betreuung von Lottogewinnern. "Wir haben speziell geschulte Mitarbeiter, die die Glückspilze in dieser Stresssituation begleiten", sagte Kemper. Dabei gehe es immer um die Frage, was mache ich mit dem Geld und was mache ich jetzt mit meinem Leben?

"Wir raten zum Beispiel dringend davon ab, im ersten Überschwang den Job zu kündigen." Auch müsse sich jeder Gewinner die Frage stellen, ob er seine Kinder einweiht. Ein Jugendlicher könne plötzlich vor dem Abitur sehr antriebsarm werden, wenn auf einen Schlag so viel Geld in der Familie ist.

Bei dem Gewinner der 41,5 Millionen Euro hatte die Lottogesellschaft nach einem ersten Telefonat ein gutes Gefühl. "Er hat sich grundsolide geäußert, sein Wunsch nach Diskretion stand an erster Stelle", sagte Kemper.

jat/DPA DPA

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