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86 Tiere sterben: Großbrand auf deutscher Kamelfarm

Eine Millionen Euro Schaden, 86 tote Tiere: Ein Großbrand hat eine Kamelfarm im baden-württembergischen Ebhausen verwüstet. Die Brandursache ist noch unklar.

Bei einem Großbrand auf einer Kamelfarm in Ebhausen in Baden-Württemberg sind am frühen Donnerstagmorgen 86 Kamele ums Leben gekommen. Nur vier Tiere, die nicht im Stall untergebracht worden seien, hätten das Feuer überlebt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Calw. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf rund eine Million Euro.

Rund 100 Feuerwehrleute aus den umliegenden Gemeinden kämpften gegen die Flammen, doch für die Tiere kam jede Hilfe zu spät. Der Stall, in dem sie untergebracht waren, brannte komplett aus. Der Eigentümer, seine Familie und Mitarbeiter der Farm mussten am Ort von Seelsorgern betreut werden.

Schon in den Morgenstunden begann die Polizei mit Ermittlungen der Brandursache. Wie es zu dem Großbrand kommen konnte, war zunächst jedoch unklar.

Auf Kamelhöfen können Besucher die Paarhufer streicheln, reiten oder an tiergestützten Therapien teilnehmen. Kamelmilch wird teilweise als Heilmittel verwendet, etwa bei Nahrungsmittel-Allergien.

be/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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