Witoscha-Gebirge
Bärin tötet Mann in Bulgarien in der Nähe der Hauptstadt

Rund ein Dutzend Braunbären leben im Witoscha-Gebirge in Bulgarien (Archivbild)
Rund ein Dutzend Braunbären leben im Witoscha-Gebirge in Bulgarien (Archivbild)
 
© Horst Ossinger / DPA

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Nur eine halbe Stunde Autofahrt von der Hauptstadt Sofia entfernt hat eine Bärin einen Mann getötet. Vermutlich war sie mit einem Jungtier unterwegs.

Ein Bär hat in Bulgarien einen Mann getötet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde der Tote im Witoscha-Gebirge in der Nähe der Hauptstadt Sofia gefunden. Anhand der Verletzungen des Mannes gehen der Gerichtsmediziner und ein Wildtierexperte davon aus, dass der Mann von einer Bärin in Begleitung eines Jungtiers attackiert wurde.

Witoscha-Gebirge ist beliebtes Ausflugsziel

Die Leiche des Mannes, der Medienberichten zufolge gut 30 Jahre alt war, wurde am Samstagnachmittag im Nordwesten des Witoscha-Gebirges nahe einer Straße zwischen zwei Berghütten in einer Höhe von 2295 Metern gefunden. Der Fundort ist eine halbe Autostunde von Sofia entfernt.

Das Witoscha-Gebirge ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer aus Sofia und der Lebensraum zahlreicher wilder Tiere; neben Hirschen, Rehen, Wildschweinen und Wölfen leben dort auch etwa ein Dutzend Bären. In Bulgarien hatte sich der letzte tödliche Bärenangriff 2010 in den Rhodopen, einem Gebirge im Süden des Landes ereignet.

tis

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