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Kuriose Berechnung Alle Coronaviren der Welt passen in diese Getränkedose

Corona
Sehen Sie im Video: Frau bekommt Kind im Koma – drei Monate später darf sie endlich ihr Baby halten.




Zum ersten Mal nach der Geburt ihres Babys hält Kelsey Townsend ihre Tochter in den Armen. Der Grund: Die Frau aus dem US-Bundesstaat Wisconsin lag wegen einer Covid-19-Erkrankung im künstlichen Koma.


Im Oktober war die Schwangere mit dem Coronavirus diagnostiziert worden. Schnell verschlechterte sich ihre Situation und sie kam ins Krankenhaus. Dort versetzen sie die Ärzte in ein künstliches Koma und brachten ihre Tochter Lucy per Kaiserschnitt zur Welt.


Das Baby konnte das Krankenhaus schon bald mit Papa Derek in Richtung Zuhause verlassen. Mutter Kelsey kämpfte jedoch wochenlang um ihr Leben. Ihr Zustand war so schlecht, dass sie auf eine Liste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde. Glücklicherweise konnte sich ihre Lunge erholen.


Nach mehr als drei Monaten dann der lang ersehnte Moment für die Mutter: Endlich kann Kelsey nach Hause zu ihren vier Kindern – und sie kann ihr Neugeborenes zum ersten Mal in den Armen halten.


Ihre Familie ist dankbar, dass sich ihre Mutter wieder erholt hat und nun Zuhause sein darf.

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160 Milliliter. Auf diese Größe schätzt der britische Mathematiker Christian Yates alle weltweit vorhandenen Coronaviren – zusammen. Das Rechenmodell könne noch verbessert werden, sagt er - es sei aber genauer als die Schätzung seiner Partnerin.

Alle derzeit kursierenden neuen Coronaviren passen Berechnungen eines britischen Mathematikers zufolge locker in eine Cola-Dose. Die zu einem einzigen aktuellen Zeitpunkt zirkulierenden Erreger Sars-CoV-2 hätten zusammengepfercht ein Volumen von rund 160 Millilitern und würden damit eine gängige Coladose, die in der Regel 330 Milliliter fasst, nicht einmal annähernd ausfüllen, schreibt Christian Yates von der Universität Bath im Online-Magazin "The Conversation".

Um zu diesem Schluss zu kommen, stellt Yates einen komplizierten Rechenweg auf, den er in seinem Gastbeitrag und in einem Video jedoch nachvollziehbar erklärt. Darin fließen die geschätzte Zahl der weltweit gleichzeitig Infizierten, die durchschnittliche Viruslast pro Infektion sowie die Größe des Virus mit ein. Den Durchmesser des Covid-19-Erregers berechnet er mit 100 Nanometern - also 100 milliardstel Meter.

Die Schätzung ist noch relativ ungenau

"Dies ist eine Schätzung basierend auf den vernünftigsten Annahmen, aber ich gebe gerne zu, dass sie sicher an einzelnen Stellen verbessert werden kann", so Yates. Präziser als die Schätzung seiner Partnerin sei die Berechnung allemal: "Meine Frau hat vermutet, es sei entweder das Volumen eines olympischen Schwimmbeckens oder das eines Teelöffels", so der Mathematiker.

mkb DPA

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