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Atlantik: Riesiger Ölteppich treibt auf Irland zu

Der Küste von Irland droht eine Umweltkatastrophe. Ein etwa fünf mal fünf Kilometer großer Ölteppich treibt im Süden auf die Insel zu. Naturschützer befürchten erhebliche Schäden für das Leben im Meer und für die Wirtschaft. Die irischen Behörden haben bereits einen möglichen Schuldigen ausgemacht.

Auf die irische Küste treibt ein großer Ölteppich zu. Nach Behördenangaben umfasst die Verschmutzung eine Fläche von etwa fünf mal fünf Kilometern. Umweltschützer befürchten große Schäden für die Tier- und Pflanzenwelt sowie für die Wirtschaft. Das Öl werde voraussichtlich in etwa 16 Tagen die Südküste von Irland oder je nach Wetter und Wind die Küste von Wales erreichen, teilte das Verkehrsministerium mit.

Das Öl war per Satellit bereits am Samstag entdeckt worden. Woher die mehr als 500 Tonnen stammen, ist noch unklar. Irische Militärflugzeuge sichteten in der betroffenen Gegend einen russischen Flugzeugträger sowie einen Öltanker aus Russland und einen Schlepper. Der russische Generalstabschef Nikolai Marakow bestätigte, dass in der Region der Flugzeugträger "Admiral Kusnezow" aufgetankt worden sei. "Wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass dabei etwas schiefgegangen ist", sagte Marakow, kündigte aber eine interne Untersuchung an.

Proben des Öls wurden zur genaueren Untersuchung in ein Labor nach Schottland gebracht. Die irische Regierung bat die russische Botschaft in Dublin, für die Untersuchungen auch Ölproben der Schiffe zur Verfügung zu stellen.

Ein irisches Schiff lief am Dienstagabend aus, um vor Ort zu überprüfen, ob das Öl aufgefangen werden kann. Die Umweltschutzorganisation Friends of the Earth äußerte sich besorgt über die möglichen Folgen des Ölteppichs. Der Schaden könne erheblich sein und werde Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, warnte Sprecherin Molly Walsh. Der Biologe John Lucey von der irischen Umweltbehörde sagte, es handle sich um die größte Ölverschmutzung in den Gewässern vor Irland seit 1999. Damals lief der Tanker "Sea Empress" vor Wales auf Grund, rund 72.000 Tonnen Öl traten aus.

DPA/AP / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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