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Ungewöhnliches Gefährt Anstelle von Fahrgästen: Mann transportiert Auto im Reisebus

Ein weißer Passat steht im Innenraum eines weiß-blauen Reisebusses aus den 70er Jahren.
Ungewöhnlicher Fahrgast: Ein Passat parkt im Innern des Reisebusses.
© dpa-Bildfunk
Eine Busfahrt, die ist lustig: Ein Mann hat anstelle von Fahrgästen ein Auto im Innenraum seines Reisebusses transportiert. Dafür kassierte er nicht nur ungläubige Blicke der Polizei, sondern auch ein Bußgeldverfahren. 

Auf der A6 in Rheinland-Pfalz hat die Autobahnpolizei den Fahrer einen Reisebusses gestoppt. Das aber nicht, weil er zu schnell unterwegs war. Der Mann transportierte eine ungewöhnliche Fracht: Anstelle von Fahrgästen befand sich ein Auto im Innenraum des Busses. 

Polizisten stoppen den Fahrer auf Autobahn-Parkplatz

Nachdem andere Autofahrer die Polizei Kaiserslautern auf das unkonventionelle Gefährt aufmerksam gemacht hatten, rückten die Beamten aus und stoppten den 40-jährigen Fahrer. Auf dem Parkplatz "Langen Berg" präsentierte der aus Tschechien stammende Mann den Polizisten seinen umgebauten Bus. Neben dem Passat befanden sich laut den Beamten diverse Kanister, Fässer und LKW-Reifen in dem Oldtimer, der erstmals 1976 zugelassen worden war.

Auf die ungläubige Frage, wie der Mann das Auto in den Bus bugsiert habe, präsentierte der Fahrer den Polizisten eine wohl einmalige Konstruktion. Anscheinend hatte er mit einem Trennschleifer die Rückwand am Heck des Busses in zwei Teile geteilt und mit Scharnieren versehen, wie "Spiegel Online" berichtet. So konstruierte er eine Art Scheunentor, das groß genug ist, um den Passat in den Innenraum zu hieven. 

Ungewöhnliches Gefährt: Anstelle von Fahrgästen: Mann transportiert Auto im Reisebus

Bußgeldverfahren eingeleitet

Trotz aller Kreativität: Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Bußgeldverfahren gegen den Mann ein. Erst nach ordnungsgemäßer Ladungssicherung beziehungsweise Umladung des Autos durfte die Fahrt fortgesetzt werden. Die Umladung konnte allerdings schnell organisiert werden: Wie "Spiegel Online" berichtet, sind Freunde des Fahrers umgehend mit einem PKW-Transporter angerückt. Wieso der Passat nicht sofort auf diesen geladen wurde, bleibt unklar. 

Quellen: DPA, "Spiegel Online"

amm

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