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Australien: Python attackiert Kleinkind

Albtraum wird Realität: Eine Riesenschlange greift in einem Garten in Australien ein kleines Kind an und versucht, es zu erwürgen. Die Mutter kann ihren Sohn retten.

Ein Python hat im tropischen Norden Australiens ein Kleinkind angegriffen und versucht, es zu ersticken. "Ich hörte seinen markerschütternden Schrei", berichtete die Mutter des zweijährigen Jungen der Zeitung "Cairns Post" vom Donnerstag. "Die Schlange biss in sein Bein, sie hatte sich bereits um seinen ganzen Körper gewickelt und begonnen, sich zusammenzuziehen."

Offenbar wollte die Schlange den Jungen fressen. Der Zweijährige hatte im Garten des Hauses seiner Familie in Port Douglas Ball gespielt, als die Riesenschlange ihn attackierte. Der Mutter gelang es erst mit Hilfe von Nachbarn, ihn von der Schlange zu befreien. Er musste wegen vier Bisswunden im Krankenhaus behandelt werden. Da der Python nicht giftig war, durfte das Opfer innerhalb von 24 Stunden wieder nach Hause.

Der örtliche Tierarzt Rod Gilbert sagte der "Cairns Post", er habe bisher noch nie davon gehört, dass ein Python versucht habe ein Kind zu fressen. Möglicherweise habe die Schlange den Zweijährigen mit einem Wallaby verwechselt - die kleinen Kängurus entsprächen eher ihrem Beuteschema.

hw/DPA/AFP / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?