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Australien: Riesenkänguru attackiert rüstige Rentnerin

Überraschenden Besuch bekam eine 94-jährige Australierin: Ein Känguru attackierte sie in ihrem eigenen Garten und ließ sich auch durch Hiebe mit dem Besen nicht vertreiben. Schließlich musste die Polizei anrücken, die Oma liegt im Krankenhaus.

Nach einer Attacke auf eine 94-jährige Australierin haben Polizisten ein riesiges Känguru mit Pfefferspray in die Flucht geschlagen. Phyllis Johnson wurde beim Wäscheaufhängen in ihrem Garten in Charleville im Bundesstaat Queensland von einem Roten Riesenkänguru angegriffen, wie die Zeitung "Courier-Mail" am Dienstag berichtete. "Ich dachte, dass es mich umbringt", berichtete die 94-Jährige, die seit der Attacke am Sonntag im Krankenhaus liegt. Das Känguru sei durch die Wäsche auf der Leine auf sie zugesprungen, habe sie niedergestreckt und mehrfach auf sie eingetreten. Obwohl sie mit einem Besen auf es einschlug, ließ das Tier nicht von ihr ab. "Nicht einmal der Hund hat mir geholfen, er hatte zu viel Angst."

Blutend und verletzt konnte Johnson sich schließlich in ihre Wohnung retten und ihren Sohn alarmieren, der die Polizei rief. Als die beiden Beamten eintrafen, wurden auch sie von dem Känguru attackiert und mussten es mit Pfefferspray vertreiben, wie der Polizist Stephen Perkins der Zeitung sagte. An ihrer Schwäche für Kängurus habe die Attacke aber nichts geändert, versicherte die 94-jährige Johnson. "Ich habe sie immer nebenan gefüttert und ihnen etwas Brot gegeben", erzählte sie. "Sie waren immer so zahm."

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