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Berlin-Neukölln: Wer schlachtete das trächtige Schaf aus dem Streichelzoo?

Grausiger Fund in einem Berliner Streichelzoo: Diebe haben ein trächtiges Schaf gestohlen und daraufhin geschlachtet.

nachrichten deutschland - schaf geschlachtet

Die Überreste des getöteten Schafs lassen laut Polizei vermuten, dass es professionell geschlachtet wurde (Symbolbild)

DPA

In Berlin ermittelt die Polizei wegen Diebstahls und Vorstoßes gegen das Tierschutzgesetzes. Wie die Beamten berichten, haben noch unbekannte Täter bereits in der Nacht zum vergangenen Freitag zwei Schafe aus einem Streichlzoo gestohlen und eines der Tiere anschließend im nahen Volkspark Hasenheide geschlachtet. Das getötete Tier namens Rosé war nach Angaben des Tierparks Neukölln trächtig. Das zweite Schaf sei beim Auffinden verletzt und apathisch gewesen.

Das Tier wurde professionell geschlachtet

Der Polizeisprecher sagte, die Überreste des getöteten Tiers wiesen auf eine professionelle Schlachtung hin. Es seien saubere Schnitte gesetzt und die Organe ordentlich neben den Überresten des Tiers abgelegt worden. Der Tierpark Neukölln startete auf seiner Internetseite einen Zeugenaufruf.

Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.

DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?