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Elektrik zwingt Flugzeug zur Landung

Eine Maschine der British Airways musste in Berlin außerplanmäßig landen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von London nach Neu Delhi, als der Kapitän über Hamburg eine Fehlermeldung erhielt. Alle 220 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon.

Ein Passagierflugzeug der British Airways ist am Sonntagnachmittag in Berlin-Schönefeld wegen technischer Probleme außerplanmäßig gelandet. Wegen einer Fehlermeldung im Cockpit habe sich der Kapitän zu der Landung entschlossen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Berlin der Deutschen Presse-Agentur dpa. Alle 220 Passagiere und die 16 Besatzungsmitglieder seien mit dem Schrecken davon gekommen. Nach Auskunft der Verkehrsleitstelle des Flughafens kam es nicht - wie von Medien zunächst berichtet - zu einer Rauchentwicklung im Cockpit.

Ursache der Störung war nach Angaben von British Airways ein elektrischer Fehler in einem der Fernsehschirme in der Economy Class, die an den Rücklehnen der Sitze angebracht sind.

Das Flugzeug befand sich nach Angaben des Bundespolizei-Sprechers auf dem Flug von London nach Neu Delhi. Nach einer planmäßigen Zwischenlandung in Hamburg habe es die Fehlermeldung im Cockpit gegeben. Die Landung in Schönefeld sei dann ohne Probleme verlaufen, die Passagiere konnten ganz normal aussteigen. Es sei keine Notlandung gewesen, sondern eine "technische Zwischenlandung" hieß es von der Verkehrsleitstelle. Nach ihren Angaben handelte es sich um eine Boeing 777, zunächst war von einer Boeing 767 die Rede gewesen.

DPA/DPA

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