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Bulldogge trifft Stachelschwein: Sie wollte doch nur spielen!

Diese Begegnung wird Bella Mae so schnell nicht vergessen: Die Bulldogge aus Oklahoma entdeckte im heimischen Garten ein Stachelschwein - und hatte wenig später 500 spitze Piekser in Kopf und Pfoten.

Eine Bulldogge im US-Bundesstaat Oklahoma hat für ihre Neugier teuer bezahlen müssen. Die dreijährige Hündin mit dem Südstaatennamen Bella Mae war beim Spielen daheim im Garten auf ein Stachelschwein gestoßen. Während sie sich dem unbekannten Wesen nichtsahnend näherte, witterte das Tier Gefahr und setzte seine Waffen ein.

Bella Mae war nach der Begegnung mit über 500 Stacheln übersät, berichtete die "New York Daily News". Zwei andere Hunde bekamen ebenfalls die scharfen Piekser zu spüren, kamen aber im Vergleich zu Bella Mae glimpflich davon. Ärzte der Tier-Notfallstation in Norman hätten gut zwei Stunden gebraucht, um die Bulldogge von den schmerzlichen Stacheln an Kopf und Pfoten zu befreien, heißt es auf der "Facebook"-Seite der Klinik. Der Hund werde seit der Attacke mit Antibiotika behandelt und erhole sich langsam von Schreck und Schmerzen.

Es sei einer der schlimmsten Fälle von Stachelattacken, den sie je behandelt hätten, erklärten die Tierärzte weiter. Das liegt auch daran, dass Stachelschweine ihre Waffen üblicherweise mit Bedacht einsetzen.

Hund war offensichtlich leichtsinnig

Stachelschweine verfügen über etwa 30.000 scharfe Spieße, die Bestandteil ihres Fells sind. Gegenüber Feinden verfolgen die Tiere eine 3-Stufen-Strategie. Stufe 1, Größer machen: Das Stachelschwein plustert sein Haar-und-Stachelkleid auf und stellt sich drohend vor den Gegner. Sollte ihn das nicht beeindrucken, folgt Stufe 2, Lärm: Stampfen mit den Hinterfüßen, Knirschen mit den Zähnen, Knurren und mit den hohlen Stacheln rasseln. Erst bei besonders renitenten Feinden kommt Stufe 3, Angriff, zum Einsatz: Das Tier dreht dem Gegner das Hinterteil zu und bohrt ihm seine Stacheln in Gesicht und Vorderpfoten. Bella Mae war offensichtlich besonders vertrauensselig.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.