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Einstündiger Systemausfall: Helium-Luftballon legt griechische Luftraumüberwachung lahm

Ein mit Helium gefüllter Luftballon hat in Athen für einen Stromausfall gesorgt und zwar dort, wo sich das Radarsystem der zivilen Luftraumüberwachung YPA befindet. Jenes wurde gleich mit lahmgelegt.

Ein mit Helium gefüllter Luftballon hat in Athen für einen Stromausfall gesorgt und das Radarsystem der zivilen griechischen Luftraumüberwachung YPA rund eine Stunde lang lahmgelegt. Die YPA und der zuständige Energieversorger DEDIE bestätigten am Montag einen Bericht der Tageszeitung "Ta Nea", nach dem sich der Vorfall am Samstag um die Mittagszeit ereignete. Laut DEDIE sorgte der aus einer Aluminiumfolie bestehende Ballon für einen 13-minütigen Stromausfall im Süden der griechischen Hauptstadt, wo die YPA sitzt. Etwa 40 Minuten danach fielen den Angaben zufolge die Radarsysteme zur Überwachung des zivilen Luftverkehrs über Griechenland für eine gute Stunde aus. Es habe bei Starts und Landungen Verspätungen gegeben, die Sicherheit sei aber zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen, betonte die YPA. Zu allen Flugzeugen habe Funkkontakt bestanden, und die Radarsysteme am Athener Flughafen seien nicht betroffen gewesen, sagte ein YPA-Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP. Zur Untersuchung des Vorfalls wurde eine Kommission eingerichtet.

awö/AFP / AFP
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