VG-Wort Pixel

Pionierin des Rennsports Im Bugatti den Männern voraus: Rennfahrerin Eliška Junková wäre heute 120 Jahre alt geworden

Rennfahrerin Eliška Junková 1963 zusammen mit dem französischen Rennfahrer Louis Chiron in Prag.
Rennfahrerin Eliška Junková 1963 zusammen mit dem französischen Rennfahrer Louis Chiron in Prag.
© Zdenek Havelka / CTK / Picture Alliance
Eliška Junková fuhr in den 1920er Jahren mit ihrem Bugatti Streckenrekorde ein und galt als "Königin des Lenkrads". Als Pionierin des Rennsports feierte sie große Erfolge.

Sie galt als Pionierin des Motorsports, stellte auf dem Nürnburgring einen Streckenrekord auf und galt als "Königin des Lenkrads": Die Rennfahrerin Eliška Junková wäre heute 120 Jahre alt geworden. 

Junková wurde 1900 im heutigen Tschechien geboren. Schon früh entwickelte sie ihre Liebe für Autos und erlangte als erste Frau einen Führerschein in der damals neugegründeten Tschechoslowakei. Zusammen mit ihrem späteren Ehemann Vincenec Junek begeisterte sie sich für den Rennsport: Zunächst unterstütze sie ihn bei seiner Karriere als Kopilotin, doch Junková setzte sich wenig später auch selbst ans Steuer. Ihr Markenzeichen und ihre zweite Liebe war ihr Bugatti – dementsprechend heißt auch ihre Biografie: "Bugatti – mein Leben".

Eliška Junková: "Die Königin des Lenkrads"

In den 1920er Jahren fuhr sie gegen die größten Rennfahrer ihrer Zeit und war dabei äußerst erfolgreich. So siegte sie 1926 im Bergrennen Zbraslav–Jíloviště und gewann 1927 beim "Großen Preis von Deutschland" auf dem Nürnburgring in der Klasse bis 3000 ccm – dabei stellte sie außerdem einen Streckenrekord auf. Ein Jahr später versuchte sich ihr Ehemann an dem Kurs, doch er verstarb beim Rennen. Danach entschloss sich Junková dazu, ihre Karriere zu beenden und verkaufte ihren Rennwagen.

Quelle: Google Doodle

meh

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker