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Flughafen Köln-Bonn: Einsatzkräfte proben Ernstfall bei terroristischem Anschlag

Ein Terroranschlag mit der Gefahr radioaktiver Verstrahlung - das ist eines der Szenarien der Krisenmanagement-Übungen: Bundesweit haben Tausende Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten am Mittwoch den Ernstfall geprobt. Die größte Übung fand auf dem Flughafen Köln/Bonn statt.

Es ist 10.32 Uhr, als es auf dem Flughafen Köln-Bonn laut knallt. Ein Passagierflugzeug ist in Rauchschwaden gehüllt, dahinter ein Feuerball, Dutzende Verletzte liegen auf dem Rollfeld. Zum Glück ist dieses Schreckensszenario eines Terroranschlags nur gespielt: Mehr als 2000 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen probten am Mittwoch den Ernstfall. Die Aktion war Teil der bundesweiten Krisenmanagementübung "LÜKEX 09/10".

Keine Minute nach der Explosion rasen die ersten Wagen der Flughafen-Feuerwehr heran. Die Mitarbeiter springen raus und beginnen mit dem Löschen der Flammen und der Bergung von Menschen. Sofort ist klar: Hier werden sehr viele Helfer gebraucht. Die Alarmkette setzt sich in Gang. Neben der Kölner Berufsfeuerwehr werden auch Feuerwehren aus dem Umland alarmiert, Rettungswagen und Polizeiautos treffen ein, immer mehr Sirenengeheul ertönt.

"Die größte Herausforderung ist die Rettung der zahlreichen Verletzten", sagt Feuerwehrsprecher Daniel Leupold. 77 Menschen sind bei diesem Szenario verletzt worden, zudem gibt es 15 Tote. Notärzte und Sanitäter gehen von einem zum anderen, kennzeichnen die Opfer nach der Schwere ihrer Verletzungen mit roten, gelben oder grünen Bändchen. Die Feuerwehr hat ein Notzelt aufgebaut, in dem Verletzte versorgt werden können.

Diese werden von Freiwilligen gespielt. Einer von ihnen ist Norbert Rosin. Der pensionierte Bundeswehrangehörige soll so tun, als sei ihm durch die Explosion ein Arm abgerissen worden. Mit Knetmasse und Farbe haben Helfer ihn vor der Übung präpariert, die klaffende Wunde an Rosins Schulter sieht jetzt täuschend echt aus.

Inzwischen kreisen Hubschrauber über dem Anschlagsort. Nach und nach bringen Rettungswagen die Verletzten in Krankenhäuser. 13 Kliniken beteiligen sich an der Übung. Neben rund 800 Mitarbeitern von Feuerwehren und Hilfsorganisationen machen 1000 Polizisten und 100 Flughafen-Beschäftigte mit, hinzu kommen Übungsleiter, Beobachter und Organisatoren.

Nur 75 Minuten nach dem ersten Anschlag auf dem Flughafen kommt auf die Teilnehmer die nächste Herausforderung zu: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich mit einer "schmutzigen Bombe" in die Luft. Nun geht es für die Rettungskräfte vor allem um die Dekontamination von Personen, die mit radioaktivem Stoff in Berührung gekommen sind.

"Wir üben unter möglichst realistischen Bedingungen", sagt der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP). Ziel sei es, die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Organisationen beim Katastrophenschutz zu testen und mögliche Schwachstellen herauszufinden. Neben Nordrhein-Westfalen lagen regionale Schwerpunkte der 36-stündigen "LÜKEX".

Petra Albers, DPA/APN / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.