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Berlin: Grundschüler bedrohte Mitschülerin mit Tod, weil sie nicht an Allah glaubt

Antisemitische Vorfälle an Berliner Schulen gibt es immer wieder. Jetzt berichtet die "Berliner Zeitung" über einen Fall an einer Grundschule, wo Mitschüler eine Zweitklässlerin mehrfach bedroht haben sollen.

Berlin Grundschule

In einer Grundschule in Berlin Tempelhof soll es wiederholt zu antisemitischen Vorfällen gekommen sein 

DPA

Sogar der neue Außenminister Heiko Maas, passenderweise gerade auf Staatsbesuch in Israel, nahm Stellung zum antisemitischen Vorfall an einer Grundschule in Berlin. Gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte der SPD-Politiker "Wenn ein Kind antisemitisch bedroht wird, ist das beschämend und unerträglich." Es müsse in Deutschland und weltweit alles getan werden, um jüdisches Leben zu schützen.

Was war passiert? Die "Berliner Zeitung" berichtete in ihrer Samstagsausgabe von mehreren Vorfällen an der Paul-Simmel-Grundschule in Berlin-Tempelhof. Ein Vater sagte gegenüber der Zeitung: "Unsere Tochter wurde von muslimischen Schülern angepöbelt, weil sie nicht an Allah glaubt." Einer der Schüler habe der damaligen Zweitklässlerin gesagt, sie solle deswegen geschlagen und anschließend umgebracht werden. Zu diesem Zeitpunkt wussten die muslimischen Schüler nicht, dass ein Elternteil des Mädchens jüdisch ist. 

Mehrere Vorfälle an der Schule

Doch das war nicht das einzige Ereignis dieser Art. Der Vater führte weiter aus, dass es schon seit drei Jahren zu religiös motivierten Vorfällen an der Schule komme. Zuletzt sei das Ende Februar der Fall gewesen. Diesmal sei die Tochter gefragt worden, ob sie Jüdin sei. Das habe sie bejaht, woraufhin der Schüler das Wort "Jude" mehrfach in bedrohlichem Tonfall wiederholt habe.

"Wir Eltern wurden von dem Mitschüler als Dummköpfe beschimpft, weil wir unsere Tochter nicht im Glauben an Allah erziehen“, sagte der Vater.

Für falsch halte er auch das Vorgehen der Schule. So sei es "jeweils zu einer Gegenüberstellung zwischen den Schülern“ gekommen. In Anwesenheit von Schulleiter und Sozialarbeiter sei der Vorfall thematisiert worden: "Für meine Tochter war diese Gegenüberstellung traumatisierend."

IS-Enthauptungsvideo in WhatsApp-Gruppen

Der langjährige Schulleiter hat die Bedrohungen bestätigt. Aber er habe die Sache als abgeschlossen betrachtet, schreibt die "Berliner Zeitung": "In der entsprechenden Klasse gab es ein Projekt zum Thema Toleranz." Bei allen Vorfällen habe man mit Schulaufsicht und Polizei das weitere Vorgehen abgestimmt. "Über 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind nichtdeutscher Herkunft, viele haben vor der Grundschule keine Kita besucht und kommen bei uns das erste Mal mit Kindern aus anderen Kulturkreisen zusammen" sagte der Schulleiter.

Auch die Bildungsverwaltung wisse lange Bescheid. In den nächsten Tagen werde es ein Treffen mit Eltern, Schulleiter und Schulaufsicht geben. "Wir nehmen das sehr ernst", sagt Beate Stoffers, Sprecherin von Bildungssenatorin Scheeres.

Zudem kursierte in Whatsapp-Gruppen der Grundschüler ein Enthauptungsvideo des IS, wie der Schulleiter bestätigte. Es sei deshalb eine Anzeige bei der Polizei gestellt worden und in diesem Fall habe es auch einen Elternbrief gegeben.

Religiöse und antisemitische Konflikte sind nicht neu

Das Problem mit antisemitischen und religiösen Konflikten an Berliner Schulen ist nicht neu. Auch muslimische Schüler haben zu leiden, wenn sie sich beispielsweise nicht an den islamischen Fastenmonat Ramadan halten. Antisemitische Äußerungen gehören für viele Lehrer zum Schulalltag. "Es gibt bereits heute viele Beispiele von religiösem Mobbing an Schulen", zitiert die "Berliner Zeitung" eine Neuköllner Schulleiterin. 

Der Verein Werteinitiative/jüdischdeutsche Positionen verlangt Konsequenzen. Im "Tagesspiegel" erklärte der Vorstandsvorsitzende Elio Adler, dass hinter solchen Vorfällen ein Verständnis von Religion stecke, das den Anspruch auf absolute Wahrheit erhebe. Das führe dazu, vermeintlich Ungläubige anzugreifen. "Betroffene Lippenbekenntnisse der Verantwortlichen" reichten als Reaktion nicht aus. "Es muss zur Pflicht für Schulleiter werden, derartige Vorfälle etwa beim Antisemitismus-Beauftragten des Bundeslandes zu melden".

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.