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Heidi, Umzug, Auto : Was an Karfreitag außer Tanzen noch verboten ist

Karfreitag ist einer der wichtigsten Feiertage des Christentums. Doch mit dem Feiern wird es schwierig, denn Tanzen, laute Musik und öffentliche Veranstaltungen sind bundesweit verboten. Was noch untersagt ist, erfahren Sie hier. 

Jesus Christus am Kreuz Karfreitag

Karfreitag ist der Tag der Kreuzigung Jesu Christi. Als sogenannter stiller Feiertag bringt er viele Verbote und Regelungen mit sich. 

Picture Alliance

Das Osterwochenende steht vor der Tür und für viele damit auch die Frage, was an den stillen Feiertagen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag eigentlich alles verboten ist. Das Tanzverbot dürfte den meisten wohl bekannt sein. Dieses ist allerdings auf Länderebene unterschiedlich geregelt. Wie das Tanzverbot in Ihrem Bundesland gesetzlich geregelt ist, können Sie hier nachlesen. 

Was viele jedoch nicht wissen: An Karfreitag sind weitaus mehr Aktivitäten mit einem Verbot versehen. Darunter fällt zum Beispiel die Sperrliste für Filme an stillen Feiertagen. Die Liste beinhaltet mehr als 700 Filme, die an Karfreitag nicht öffentlich gezeigt werden dürfen. Doch die Verbote betreffen auch den privaten Bereich. Oder wussten Sie, dass Sie am Gedenktag der Kreuzigung Jesu Christi nicht umziehen dürfen? Der stern klärt Sie auf, welche (skurrilen) Dinge sonst noch an diesem besonderen Tag untersagt sind.

 

Keine Unterhaltung an Karfreitag

Der Schutz der stillen Feiertage ist teilweise im Grundgesetz verankert. Jegliche Form von Unterhaltung soll daher – falls überhaupt – nur im Privaten ablaufen. Öffentliche Massenunterhaltung ist an Karfreitag untersagt. Kinos dürfen nur eine Auswahl an Filmen zeigen, die dem höchsten christlichen Feiertag angemessen sind. 

Das Fernsehen muss sich ebenfalls daran halten. Filmklassiker wie "Das Leben des Brian", "Heidi" und "Die Ghostbusters" dürfen nicht einem breiten Publikum vorgeführt werden. Dass "Heidi" auf dem Index steht, wird offiziell damit begründet, dass sich Menschen beim Anschauen im religösen oder sittlichen Empfinden gestört fühlen könnten. Auch Spielhallen, Casinos und Volksfeste dürfen nicht besucht werden. Musicals, Opern und Theater können geschlossen werden, sofern ihr Programm dem Charakter des stillen Feiertags nicht entspricht. Sportveranstaltungen sind nicht gestattet, an Karfreitag bleiben die Fußballstadien der 1. und 2. Bundesliga leer.

Kein Umzug, keine Autowäsche

Das Tanzverbot sowie die Untersagung öffentlicher Unterhaltung dürfte vielen Menschen nicht mehr zeitgemäß erscheinen. Allerdings müssten im Falle der Missachtung dieser Gesetze in der Regel die Veranstalter die Kosten tragen. Besonders pikant wird die Verbotsliste für Privatpersonen erst bei den Dingen, die ihren privaten Alltag betreffen. Laut dem Umzugsverbot an stillen Feiertagen ist es Personen offiziell nicht gestattet, an Karfreitag umzuziehen. Wer sich nicht daran hält, muss im schlimmsten Fall mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Auch die Waschanlagen bleiben geschlossen. Wer sein Auto waschen möchte, der muss das zu Hause machen. Des Weiteren sind jegliche Arten von Wochen- und Flohmärkten sowie öffentliche Veranstaltungen, die diesem Bereich zugeteilt werden können, untersagt. 

Auch an Ostersonntag gibt es einige gesetzlich geregelte Verbote, die den meisten so nicht bekannt sein dürften. In Nordrhein-Westfalen gilt seit 2006 das Ladenöffnungsgesetz. Davon betroffen sind auch Bäckereien, die diese Regelung seit Jahren kritisieren. Wer sich also am Ostersonntag auf ein gemütliches Frühstück mit frischen Brötchen freut, der wird enttäuscht. In diesem Fall müssen Aufbackbrötchen aushelfen, oder man fährt zur nächsten Tankstelle. Die Verbote stehen seit langem in der Kritik, auf mehreren Gerichtsinstanzen wird eine Lockerung der Gesetzeslage verhandelt.


fk
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.