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Noch kaum erforscht Gigantischer Tintenfisch an der südafrikanischen Küste tot angespült

Sehen Sie im Video: Gigantischer Tintenfisch an der südafrikanischen Küste tot angespült. (Beitrag vom 18.08.2022)












Dieser Riesen-Kalmar wird an der südafrikanischen Küste tot angespült.


Spaziergänger haben den gigantischen Tintenfisch  am Scarborough Beach entdeckt und den Fund in einer lokalen Community-Gruppe gemeldet.


Tim Dee war in der Gegend auf Vogelbeobachtung und beschloss, sich die Tentakel anzusehen.


Auf Twitter teilt Dee Bilder und ein Video des Tintenfischs, die das charakteristische große Auge zeigen.


Ein Meeresbiologe ist ebenfalls vor Ort und legt den Schnabel des Tieres frei, der dem eines Papageis ähnelt.


Mit dem Schnabel töten Kalmare Fische und andere Meerestiere, wenn sie in der Tiefsee jagen.


„Es ist eine erstaunliche Kreatur. Ich wusste, dass sie kaum lebend gesichtet werden, weil sie weit draußen in sehr tiefem Wasser leben. Und ich wusste, dass sie das größte Auge im Tierreich haben.“ – Tim Dee


Auch das IZIKO-Museum in Kapstadt kam und nahm Proben für ihre Sammlung wirbelloser Meerestiere.


Über das Leben von Riesenkalmaren in der Tiefsee ist nur wenig bekannt. Man vermutet, dass sie sich vorrangig anhand ihres gut entwickelten Seevermögens orientieren.


Bei der Untersuchung ihres Magens kam zum Vorschein, dass sie sich von Fischen und auch Kalmaren ihrer eigenen Art ernähren. Außerdem nehmen Forscher an, dass Pottwale der einzige Fressfeind von Riesenkalmaren sind. Das zeigen Saugnapfnarben und Reste von Riesenkalmaren in den Mägen der Wale.
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Dieser gigantische Riesenkalmar wurde am Scarborough Beach tot angespült. Über das Leben dieser Tiere ist nur wenig bekannt, da sie sehr tief im Wasser leben und kaum gesichtet werden.

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