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Jacqui Smith: Porno-Affäre macht Ministerin zum Gespött

Die Porno-Affäre der britischen Innenministerin Jacqui Smith zieht immer weitere Kreise. Smith hatte versehentlich zwei Porno-Filme, die sich ihr Ehemann angeschaut hatte, auf ihre Spesenrechnung gesetzt. Inzwischen sieht sich selbst Premierminister Gordon Brown gezwungen, zu der delikaten Angelegenheit Stellung zu beziehen.

Peinlicher und demütigender hätte es für die britische Innenministerin Jacqui Smith kaum kommen können. Ausgerechnet zwei Porno-Filme, die sich ihr Mann bei einem Bezahlsender anschaute, stellte die 46 Jahre Ministerin dem Steuerzahler über ihre Spesen in Rechnung. Zwar war es wohl ein Versehen, zwar entschuldigte sich die Ministerin und versprach, die Pay-TV-Kosten selbst zu übernehmen, doch die Demontage ihres Ansehens in der Öffentlichkeit konnte sie nicht mehr aufhalten. Die Frau, die im Kabinett von Gordon Brown das Gesicht für den Kampf gegen Terror und Verbrechen sein soll, ist zum Gespött des Königreichs geworden.

Smith saß nicht selbst vor dem TV-Gerät

Jacqui Smith muss außer sich vor Wut auf Ehemann Richard Timney (46) gewesen sein: Laut Rechnung hatte er die beiden Porno-Filme an einem Dienstag und Sonntag im vergangenen April um 23.18 Uhr und 23.19 Uhr angeschaut. Nach Medieninformationen saß Smith nicht mit vor dem Fernseher. Zwar geht aus der Rechnung der genaue Titel der "Filme für Erwachsene" nicht hervor, aber Streifen des fraglichen Angebots haben Namen wie "Schmutzige Anfängerinnen", "Verschwitzter Sex", "Reife Frauen" oder "Verdorbene Amateure".

Smiths Ehemann, der auch als parlamentarischer Assistent seiner Frau arbeitet, schaute sich die Filme in der Wohnung der Familie in Redditch in der mittelenglischen Grafschaft Worcestershire an. Smith lebt unter der Woche bei ihrer Schwester in London. Die andere Wohnung, in der auch ihre beiden Söhne im Alter von 10 und 15 Jahren leben, hat sie als Zweitwohnsitz angegeben, für den sie Freibeträge geltend machen kann. Dabei seien die Kosten für das Bezahl-TV versehentlich hineingerutscht.

Es sind nicht die ersten negativen Schlagzeilen für Smith. Sie war schon einmal wegen Unregelmäßigkeiten in die Kritik geraten, derzeit läuft eine Untersuchung zu Ausgaben für ihre Unterkunft im Haus ihrer Schwester.

Und obwohl jeder der beiden Porno-Filme nur fünf Pfund kostete, sind die politischen Kosten für die abendliche Unterhaltung noch nicht absehbar. Ausgerechnet in der Woche, in der Premierminister Brown die 20 wichtigsten Staats- und Regierungschefs zum G20- Weltfinanzgipfel in London empfängt, spricht alles über die bloßgestellte Ministerin.

Selbst als Brown den australischen Amtskollegen Kevin Rudd in der Downing Street empfing, musste er sich für den Fehltritt seines Kabinettsmitglieds rechtfertigen. "Die Innenministerin verrichtet vorzügliche Arbeit, und die Sache sollte nicht davon ablenken, was sie macht, um die Öffentlichkeit zu schützen und unsere Nachbarschaft sicher zu machen", sagte er mit recht fassungsloser Miene.

Rücktritt rückt immer näher

Mit unbeweglichem Gesicht und eingefrorenen Lächeln ging Smith am Montagmorgen kommentarlos zur Arbeit - vorbei an Heerscharen von Reportern, die sie nach ihrem Rücktritt fragten. Und ihre Tage könnten tatsächlich gezählt sein. Noch im vergangenen November hatte sie bei Beschränkungen für Striptease-Bars Männer kritisiert, die für sexuelle Unterhaltung zahlen. Nun hat Brown eine Politikerin auf einem hochrangigen Ministerposten sitzen, die in der Öffentlichkeit nicht mehr ernst genommen wird.

Politische Beobachter gehen davon aus, dass Smith eine Kabinettsumbildung zur Sommerpause politisch nicht überleben wird. Und ob die Ehe von Smith bis zum Sommer hält, darf bezweifelt werden. "Sie war wütend und absolut beschämt. Auf einer Ärger-Skala zwischen 1 und 10 war sie bei 55", zitierte der "Daily Mirror" eine Freundin der Ministerin. Und der "Daily Telegraph" lässt eine andere Quelle aus dem Umfeld der Ministerin zu Wort kommen: "Ob die Ehe halten wird, kann man schwer sagen. Sie ist zu wütend, um darüber nachzudenken."

Thomas Pfaffe, DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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