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Gebäude in Tokio wankten: Mehrere Erdbeben erschüttern Japan

Schwere Erdbeben haben Tokio ins Wanken gebracht. Menschen wurden verletzt - ein Tsunami oder Reaktorunfall blieb aus. Doch Experten rechnen mit weiteren Beben, die die Gesellschaft verändern könnten.

Mehrere Erdbeben haben am Wochenende Japan erschüttert. Ein schweres Beben der Stärke 7,8 brachte am Samstag Gebäude in Tokio ins Wanken, zwölf Menschen wurden verletzt, wie Feuerwehr und örtliche Medien berichteten. Am Sonntag wurde vor den Izu-Inseln ein weiterer Erdstoß der Stärke 6,4 registriert. Angesichts mehrerer Erdstöße und Vulkanausbrüche in jüngster Zeit warnen einige Experten nun vor einem möglicherweise bevorstehenden großen Beben. Das Beben am Samstagabend dauerte etwa eine Minute. Zahlreiche Auto-Alarmanlagen wurden ausgelöst. Eine Tsunamigefahr bestand dem pazifischen Warnzentrum zufolge nicht. Auch wurden keine Unregelmäßigkeiten an den derzeit heruntergefahrenen Atomkraftwerken gemeldet. Es gab zwölf Verletzte, darunter ein 56-jähriger Mann, der sich die Rippen brach.

Das Erdbeben ereignete sich in der Nähe der Pazifikinsel Ogasawara

Das Erdbeben ereignete sich in der Nähe der Pazifikinsel Ogasawara

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum etwa 870 Kilometer südlich von Tokio in knapp 680 Kilometern Tiefe im Pazifik. Der Zugverkehr in der Millionenmetropole wurde vorübergehend gestoppt. Die Start- und Landebahnen des internationalen Flughafens wurden kurzzeitig gesperrt, um sie auf Schäden zu überprüfen. Auf der Aussichtsplattform des Tokyo Tower waren rund 400 Menschen vorübergehend eingeschlossen, da die Aufzüge nicht fuhren. Besonders stark war das Beben auf der Insel Chichijima zu spüren - einem der am nächsten zum Epizentrum gelegenen bewohnten Orte. "Erst gab es ein schwächeres Beben, dann kam das große", sagte Hotelbetreiber Yoshiyuki Sasamoto dem Sender NHK. "Es war so stark, dass ich nicht stillstehen und nicht laufen konnte."

Am Sonntagmorgen wurde ein zweites Erdbeben der Stärke 6,4 in einer Tiefe von 13,4 Kilometern vor den Izu-Inseln registriert, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Eine Tsunamiwarnung wurde nicht ausgegeben. Erst am vergangenen Montag hatte ein Erdbeben das Ballungsgebiet von Tokio erschüttert und Gebäude wanken lassen. Schäden waren jedoch nicht entstanden. Am Freitag war im Süden Japans ein Vulkan ausgebrochen, eine riesige Aschewolke stieg auf. Die Insel Kuchinoerabu wurde evakuiert.

Beben, die die Gesellschaft verändern

Einige Experten sehen in den jüngsten Erdbeben und Vulkanausbrüchen ein mögliches Zeichen, dass Japan in "eine aktive Phase von Krustenveränderungen" eintreten könnte. "Ich kann sagen, dass sich Japan derzeit in einer aktiven Phase befindet", sagte der Chef des Forschungszentrums für Erdbebenvorhersage an der Universität Tokio, Toshiyasu Nagao. Angesichts der geographischen Lage Japans seien die aktuellen Aktivitäten eher normal. Ein Erdbeben, das stark genug sei, "um unsere Gesellschaft zu verändern", könne sich aber jederzeit ereignen. Kazuki Koketsu vom Erdbeben-Forschungsinstitut an der Universität Tokio sagte dagegen, ein Zeichen für ein mögliches Mega-Erdbeben seien die jüngsten Erdstöße eher nicht. Es sei allerdings wichtig, "es als Chance zu sehen, sich auf ein zukünftiges Erdbeben vorzubereiten", sagte er dem Sender TV Asahi.

Japan liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen mehrere Kontinentalplatten aneinander, deshalb gibt es immer wieder Erdbeben. Das Beben vom März 2011 hatte katastrophale Folgen: Die Erdstöße lösten einen Tsunami aus, mehr als 18.000 Menschen kamen ums Leben. Außerdem verursachte die Naturkatastrophe die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima. Es war das schlimmste Atomunglück seit der Katastrophe von Tschernobyl 1986.

lie/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.