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Klage nach Unfall: Katinka gegen die Bundesrepublik Deutschland

Bei einem Unfall wird Katinka Lindenblatt schwer verletzt. Nach einem Jahr in der Klinik kämpft sie sich zurück ins Leben. Vor Gericht kämpft sie noch immer - gegen die Bundesrepublik Deutschland.

Von Doris Schneyink

Die Narben an der linken Schulter sind verheilt, doch die Schmerzen sind da und beides, die Narben und die Schmerzen, erinnern sie tagtäglich daran, dass es die alte Katinka nicht mehr gibt. "Die ist aus ihrem Leben gerissen worden", sagt Katinka Lindenblatt, 26. Die alte Katinka hatte große Pläne, sie studierte Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt Biotechnologie an der Fachhhochschule Flensburg: "Ich wollte eine erfolgreiche Ingenieurin werden."

Doch ein schwerer Unfall vor fast vier Jahren zerstört ihre Träume. Auf dem Weg mit dem Motorrad zur Fachhochschule war Katinka Lindenblatt mit einem zehn Tonnen schweren Treckergespann der Bundeswehr zusammengeprallt und lebensgefährlich verletzt worden: Der linke Arm fast komplett durchgetrennt, hohe Blutverluste, ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, zahlreiche Brüche. Die Ärzte mussten sie reanimieren und die Blutungen in stundenlangen Not-OPs stoppen. Sie nähten den Arm wieder an, der ihr bis heute unerträgliche Schmerzen bereitet. Zehn Tage lag sie im Koma und erlitt zwei Schlaganfälle, die ihr Sprachzentrum zerstörten und ihre rechte Seite lähmten.

Kleine Tochter bringt Katinka das Sprechen wieder bei

Dass sie heute wieder studieren und ein weitgehend selbstständiges Leben führen kann, hat sie 24 Operationen, hartem Training und der Liebe ihrer Familie zu verdanken. "Meine Eltern, meine Geschwister, meine Tochter haben mich ins Leben zurückgeholt", sagt Katinka Lindenblatt. Fast ein Jahr liegt sie im Krankenhaus. Ihr Vater hat diese schwere Zeit dokumentiert. Katinka auf der Intensivstation mit dem riesigen Metallgestell, das ihren Arm fixiert; komplett vermummt im Rollstuhl, nachdem sie von einem lebensgefährlichen Krankenhauskeim infiziert war und wochenlang isoliert werden musste; ein anderes Bild zeigt, wie Katinkas kleine Tochter Fee, der Mutter das Sprechen beibringt. Sie liest ihr aus einem Kinder-Brockhaus Wörter vor. "Es war sehr schwer für mich, das zu akzeptieren", sagt Katinka Lindenblatt. "Eigentlich sollte es doch umgekehrt sein, die Mutter bringt der Tochter etwas bei."

Der Abschied von ihrem alten Ich, von der starken Katinka ist für sie belastend. Noch belastender ist jedoch die ungeklärte juristische Aufarbeitung ihres Falls. Die Frage nach Schuld und Verantwortung.

Seit über drei Jahren läuft die Klage von Katinka Lindenblatt gegen die Bundesrepublik Deutschland, denn bei dem Traktor, mit dem sie zusammengestoßen war, handelt es sich um ein ziviles Fahrzeug der Bundeswehr Husum.

Primäre Unfallursache geringe Straßenbreite

Doch Gutachten, das von der Staatsanwaltschaft Flensburg in Auftrag gegeben wurde, spricht den Fahrer frei von jeglicher Verantwortung: "Letztendlich kann als primäre Unfallursache die geringe Straßenbreite von 3,0 Metern angesehen werden. Mindestens eines der beteiligten Fahrzeuge hätte die befestigte Straße beim Passieren des anderen Fahrzeuges verlassen müssen", heiß es in dem Gutachten. Für den Traktorfahrer sei der Unfall "unvermeidbar" gewesen. Selbst, wenn er langsamer in die Kurve gefahren wäre hätte er nicht rechtzeitig bremsen und ausweichen können.

Warum nicht? Eine ungewöhnliche Argumentation. Warum hätte nur Katinka Lindenblatt den Unfall vermeiden können, nicht jedoch der Fahrer?

Normalerweise ermittelt man in solchen Fällen eine Schuldquote und verteilt die Last der Verantwortung auf die Schultern aller Beteiligten. 70:30, 50:50, je nachdem. Auch kennt die Rechtsprechung den Begriff der Betriebsgefahr. Betriebsgefahr bedeutet: Fahrzeuge sind gefährlich, egal ob es sich um einen Polo oder einen Range Rover handelt, um ein parkendes Auto oder ein überholendes. Jedes Fahrzeug ist potenziell gefährlich, weil Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verlieren können. Deshalb haften die Halter für Schäden, auch wenn den Fahrer im strafrechtlichen Sinne keine Schuld trifft.

Kein Schadensersatz

In diesem Fall haftet die Bundesrepublik Deutschland bislang nicht. Katinka Lindenblatt erhält keinen Cent Schadensersatz oder Schmerzensgeld. Einwände von Katinka Lindenblatts Anwältin gegen das Gutachten werden abgeschmettert. Normalerweise ist es in solchen Fällen durchaus üblich, ein weiteres Gutachen einzuholen. Das Landgericht Flensburg lehnt das bislang ab, um Geld zu sparen: "Die hiermit verbundenen Kosten sollen zunächst vermieden werden."

Im Januar übernimmt ein neuer Richter das Verfahren. Das Gericht bittet Katinka Lindenblatts Anwältin um "Verständnis", dass auch er Zeit brauche, sich in den Fall einzuarbeiten.

Die Zeit verstreicht. Die Aktenberge wachsen. Katinka lebt. "Ich bin für immer versehrt, aber ich weiß, dass ich nicht perfekt sein muss, um von meinen Freunden, meiner Familie, meinen Professoren angenommen zu werden", sagt sie. Kürzlich besuchte sie eine Freundin. Beim Gemüseschnippeln in der Küche gelang ihr ein ganz leichter Klammergriff mit der linken Hand. "Es fühlte sich überwältigend an. Ich bin so froh, dass die Ärzte es geschafft haben, meinen Arm zu retten."

Mit ihrem Schicksal hat Katinka Lindenblatt Frieden geschlossen. Mit der Bundesrepublik Deutschland nicht.

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CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.