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Kleinere Tsunamis möglich Schweres Erdbeben erschüttert Papua-Neuguinea


Erst gestern bebte die Erde an der Grenze zwischen dem Iran und Pakistan. Jetzt wurde der kleine Pazifikstaat Papua-Neuguinea von einem Erdbeben erschüttert.

Ein schweres Erdbeben hat am Mittwoch den Pazifikstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 6,8. Das Epizentrum lag demnach 19 Kilometer östlich der kleinen Stadt Aitape an der Nordküste des Landes. Das Beben ereignete sich den Angaben zufolge gegen neun Uhr Ortszeit (01.00 Uhr MESZ).

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum warnte nicht vor einem zerstörerischen Tsunami, aber vor möglichen kleineren Tsunamis in einem Umkreis von hundert Kilometern um das Epizentrum. Die Behörden in der Gegend sollten entsprechende Vorkehrungen treffen, hieß es.

Das australische Institut Geoscience erklärte, etwa 60.000 Menschen lebten in der betroffenen Gegend, in der es auch abgelegene Dörfer gebe. Die Erschütterungen seien sehr stark gewesen, daher bestehe die Möglichkeit starker Schäden. Papua-Neuguinea liegt auf dem Pazifischen Feuerring, an dem mehrere Kontinentalplatten aneinanderstoßen. Daher sind Erdbeben dort keine Seltenheit.

nw/AFP AFP

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