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Lotto: Haben Sie den Super-Jackpot geknackt?

Diese Chance wollte sich kaum jemand entgehen lassen, und so stürmten die Deutschen wie im Lotto-Fieber die Annahmestellen: Satte 35 Millionen waren (oder sind immer noch) im Jackpot. Ist er geknackt worden? Haben Sie das große Los gezogen? Hier sind die Zahlen.

Deutschland im Lotto-Fieber: Bei der Jagd auf den Hauptgewinn von 35 Millionen Euro haben die Tipper am Samstag etwa 128 Millionen Euro eingesetzt. "Der Run auf den drittgrößten Jackpot in der Lottogeschichte ist ungebrochen", sagte Lotto-Sprecher Klaus Sattler. Er wird von dem Spieler geknackt, der sechs Richtige und die passende Superzahl tippt. Sie lauten diesmal: 7, 9, 11, 14, 17, 31; die Superzahl: 2 (ohne Gewähr).

Die schätzungsweise 128 Millionen Euro seien zwar kein Rekord, bedeuteten aber knapp 50 Prozent mehr Spieleinsatz als am vergangenen Samstag, sagte Sattler. 1994 hatte es den bislang größten Umsatz mit umgerechnet 176,6 Millionen Euro an einem Spieltag gegeben. Der Ansturm auf die Annahmestellen sei diesmal riesig gewesen. Bis zum Mittag waren an die 18 Millionen Lottoscheine abgegeben worden. "Vereinzelt hat es Schlangen gegeben, aber insgesamt haben sich die Annahmestellen auf den Ansturm gut vorbereitet", sagte Sattler. Zum Teil wurde zusätzliches Personal eingestellt und mit Bistrotischen mehr Platz für das Ausfüllen der Lottoscheine geschaffen.

Sollte der Jackpot auch diesmal nicht geknackt worden sein, ist er definitiv am kommenden Mittwoch fällig. Falls es dann wieder keinen Gewinner mit sechs Richtigen plus Superzahl gibt, verteilt der Lottoblock die Millionensumme auf die nächst niedrigere Gewinnklasse. Der bislang größte Jackpot in Deutschland hatte im Dezember 2007 bei 45,3 Millionen Euro gelegen. Die 35 Millionen sind nach 37,7 Millionen Euro im Jahr 2007 der drittgrößte Topf (Pot). Der Jackpot ist der für einen Hauptgewinn gesammelte Einsatz bei Glücksspielen.

Sollte es am Samstagabend einen oder mehrere "Jackpot-Knacker" geben, rät Sattler: Ruhe bewahren und niemand etwas sagen - "auch wenn es schwer fällt". Am Montag solle man dann mit seiner Lottogesellschaft Kontakt aufnehmen. "Gott sei Dank sind nach der Ziehung die Geschäfte zu, dann kann sich der Gewinner nicht gleich einen Ferrari kaufen", scherzte der Lotto-Sprecher.

joe/DPA/AP / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.