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Entsetzen in Melbourne: Israelin während Telefonat ermordet – Polizei fasst Verdächtigen

Während eines Telefonats mit ihrer Schwester wurde eine israelische Studentin im australischen Melbourne ermordet. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.

Trauernde Menschen in Melbourne

In Melbourne kamen hunderte Menschen zusammen, um der ermordeten Studentin zu gedenken

AFP

Nach dem Mord an einer israelischen Studentin in der australischen Metropole Melbourne hat die Polizei einen Mann festgenommen. Der 20-Jährige aus einem Vorort der Millionenstadt sei am Freitagvormittag im Zuge der Ermittlungen gefasst worden, teilte die Polizei mit. Nähere Angaben machten die Behörden zunächst nicht. Die Polizei dankte der Öffentlichkeit für ihre Mithilfe bei den Ermittlungen.    

Die Studentin ist in bei einem nächtlichen Angriff getötet worden, während sie mit ihrer Schwester telefonierte. "Dies war ein schrecklicher, entsetzlicher Angriff auf eine vollkommen unschuldige Frau, die ein Gast in unserer Stadt war", sagte Kriminalpolizist Andrew Stamper am Reportern in Melbourne.

Studentin in Melbourne beim Telefonieren ermordet

Die Leiche der 21-jährigen Aiia M. sei am frühen Mittwoch unweit der Universität von Melbourne gefunden worden, wo sie studierte.

Die Austauschstudentin war laut Polizei auf dem Weg nach Hause, als sie etwa um Mitternacht attackiert wurde. Ihre Schwester, mit der sie telefonierte, schlug Alarm, nachdem während der Unterhaltung etwas vorgefallen war, wie die Polizei erklärte. Die Schwester habe gehört, wie das Telefon auf den Boden fiel und einige Stimmen vernommen.    

Die Leiche der Studentin wurde etwa 50 Meter von einer Haltestelle entfernt gefunden, an der sie aus der Straßenbahn gestiegen war. Das Bild am Tatort wurde von Polizisten als "erschreckend" beschrieben.    

Die Familie des Opfers hat sich auf den Weg nach Australien gemacht. "Wir können nicht glauben, dass so etwas in Australien passiert ist, wir denken es ist dort sehr sicher", sagte der Onkel der 21-Jährigen dem US-Fernsehsender ABC.     

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wue / AFP
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