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Menschenhandel in Haiti: US-Bürger mit 33 Kindern festgenommen

In Haiti sind US-Bürger festgenommen worden, die eine Gruppe haitianischer Kinder in die Domenikanische Republik bringen wollten.

In Haiti sind 10 US-Bürger festgenommen worden, die das Land ohne Genehmigung mit 33 haitianischen Kindern verlassen wollten. Wie die Regierung in Port-au-Prince am Samstag (Ortszeit) mitteilte, hätten Sicherheitskräfte die Gruppe im Grenzgebiet zur Dominikanischen Republik aufgegriffen.

Die US-Bürger hätten angegeben, die Kinder im Nachbarland unterbringen und versorgen zu wollen. Die Leiterin der Gruppe habe geplant, in einem Küstenort der Dominikanischen Republik ein Waisenhaus zu eröffnen und dort haitianische Kinder aufzunehmen, die bei dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar ihre Eltern verloren haben.

Unabhängig von ihrer Motivation hätten die Amerikaner gegen haitianisches Recht verstoßen, teilten die Behörden mit. Allein das Sozialministerium in Port-au-Prince sei berechtigt, zu entscheiden, ob Minderjährige das Land verlassen dürfen. US-Diplomaten besuchten die Festgenommenen und warteten auf eine Entscheidung in dem Fall. Die 33 Kinder wurden unterdessen in einem staatlichen Kinderheim außerhalb von Port-au- Prince untergebracht.

Nach dem Erdbeben waren immer wieder Berichte über Menschenhändler bekanntgeworden, die mit der Vermittlung haitianischer Waisen an Paare vor allem in den USA und Europa Geschäfte machen.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?