Port-au-Prince

Artikel zu: Port-au-Prince

Haitis Regierungschef Alix Didier Fils-Aimé

Übergangsrat im Krisenstaat Haiti übergibt Regierungsmandat an Ministerpräsident Fils-Aimé

Der präsidiale Übergangsrat in dem von Bandengewalt erschütterten Karibikstaat Haiti hat das Regierungsmandat an den von den USA unterstützten Ministerpräsidenten Alix Didier Fils-Aimé übergeben. "Unsere Leitsätze sind klar: Sicherheit, politischer Dialog, Wahlen, Stabilität", sagte Ratspräsident Laurent Saint-Cyr bei der Übergabe am Samstag zu Fils-Aimé. Er nannte den Machttransfer, der angesichts der instabilen politischen Lage unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfand, einen "historischen Moment". 
Spur der Zerstörung

Spur der Zerstörung

In Petit-Goâve, 68 km südwestlich der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince, liegen Autos tief im Schlamm. Hurrikan "Melissa" hinterließ in der gesamten Karibik eine Spur der Zerstörung und kostete allein in Haiti mindestens 30 Menschen das Leben.
Polizist bei Patrouille in Vorort von Port-au-Prince

UNO: Mehr als 16.000 Tote in Haiti seit Anfang 2022 durch bewaffnete Gewalt

Im massiv unter Bandengewalt leidenden Haiti sind durch bewaffnete Gewalttaten seit Anfang des Jahres 2022 mehr als 16.000 Menschen getötet worden. Weitere rund 7000 Menschen seien im selben Zeitraum in dem Karibikstaat durch solche Gewaltakte verletzt worden, teilte UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag in Genf mit. 
Feuer auf einer Straße in Haiti

USA stufen zwei Banden in Haiti als Terrororganisationen ein

Die USA haben am Freitag zwei Banden in Haiti als ausländische Terrororganisationen eingestuft. Es handelt sich um die Banden Viv Ansanm und Gran Grif, die den größten Teil der Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren, wie US-Außenminister Marco Rubio am Freitag erklärte. "Die Zeit der Straffreiheit für diejenigen, die Gewalt in Haiti unterstützen, ist vorbei", sagte Rubio.