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Tote, Randale, Betrugsvorwürfe: Präsidentenwahl stürzt Haiti ins politische Chaos

Dem von Erdbeben und Cholera geplagten Haiti sollte ein neuer Präsident Hoffnung auf Stabilisierung geben. Doch die Wahlen haben das Land in ein neues Chaos gestürzt. Oppositionelle forderten schon während der Wahl die Annullierung des Urnengangs. Die Vereinten Nationen sind besorgt.

Neues politisches Chaos statt Hoffnung für das geplagte Haiti: Wegen mutmaßlicher Behinderungen der Präsidenten- und Parlamentswahlen durch die Regierung forderten zwölf Kandidaten schon während der Wahl die Annullierung des Urnengangs. Tausende Menschen im ganzen Land folgten ihrem Aufruf und gingen gegen die Regierung des scheidenden Präsidenten René Préval auf die Straße. Sie warfen ihm vor, die Wahlen zugunsten seines Kandidaten Jude Celestin gefälscht zu haben.

Unbeeindruckt von den Protesten erklärte die provisorische Wahlbehörde (CEP) die Abstimmung zum Erfolg. Es habe sich um einen "abgeschlossenen und erfolgreichen Wahltag" gehandelt, teilte CEP-Präsident Gaillot Dorsinvil am Abend in der Hauptstadt Port-au-Prince mit. Generell sei die Wahl gut verlaufen, es habe vereinzelt Probleme gegeben, an deren Lösung gearbeitet werde.

"Nehmt Préval fest!"

Schon am Morgen des Wahltages hatten viele Wahllokale erst mit mehreren Stunden Verspätung geöffnet. Dort hatten vielfach Wählerlisten aus anderen Gebieten ausgelegen, so dass sich die Menschen darauf nicht wiederfanden und folglich auch nicht wählen konnten. Nach einem Bericht des Senders Radio Metropole stürmten daher aufgebrachte Bürger in Saint Marc und Gonaïve wutentbrannt die Wahllokale und vernichteten die Unterlagen. Dort fielen auch Schüsse, die Wahl wurde in beiden Städten annulliert. In Aquin im Süden den Landes wurden bei Zusammenstößen zwischen Anhängern rivalisierender Kandidaten nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen getötet. Um einen friedlichen Verlauf des Urnengangs zu gewährleisten, waren mehrere tausend UN-Soldaten und haitianische Polizisten abgestellt worden.

Zwölf Oppositionskandidaten, darunter die in Umfragen führende Mirlande Manigat, kritisierten in Port-au-Prince scharf die Regierung und forderten die Annullierung der Wahl. Zwei weitere Kandidaten, der Unternehmer Charles Baker und der Musiker Michel Martelly, beteiligten sich an einem Protestzug im Stadtteil Petion Ville. "Nehmt Préval fest", riefen die erzürnten Demonstranten. Die Kandidaten hatten die Menschen zuvor aufgefordert, friedlich zu bleiben. Auch die UN-Mission in Haiti, Minustah, rief die Bevölkerung zur Ruhe auf und warnte vor "dramatischen Konsequenzen", sollte sich die Sicherheitslage verschlechtern. Die Vereinten Nationen drückten allerdings ihre "tiefe Besorgnis angesichts der zahlreichen Vorkommnisse, die die Wahlen beschädigt haben" aus.

Ergebnisse am 5. Dezember

Die Parlaments- und Präsidentenwahl steht unter dem Eindruck der Cholera-Epidemie. Täglich sterben Dutzende Haitianer an der Durchfallerkrankungen. Insgesamt wurden bislang mehr als 2000 Tote gezählt, Zehntausende sind erkrankt. Zudem leidet der Nachbarstaat der Dominikanischen Republik noch unter den Folgen des massiven Erdbebens im Januar mit mehr als 250.000 Toten. Für die Nachfolge von Präsident Rene Preval, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten darf, gibt es keinen klaren Favoriten.

Erste Ergebnisse werden für den 5. Dezember, die endgültige Stimmenverteilung für den 20. Dezember erwartet. Der amtierende Präsident Préval durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

dho/DPA/Reuters / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(