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Mutter des Boston-Attentäters: "Sollen Sie meinen jüngsten Sohn doch auch noch töten"

Die Mutter der mutmaßlichen Bomben-Attentäter ist überzeugt von deren Unschuld. In einem Interview sagt Zarnajew, man habe ihren Ältesten "grausam umgebracht" und ihrem Jüngsten die Stimme genommen.

Mit schnellen Schritten, gestützt von einem Mann, läuft Subeidat Zarnajew voran. Sie ist ganz in Schwarz gekleidet, ein gelbes Kopftuch verhüllt ihr Haar. Das Gesicht ist leichenblass, der Blick gesenkt. "Sagen Sie mir, wie Sie sich fühlen", bittet ein Reporter. "Horrible", antwortet die Frau ohne aufzublicken - "entsetzlich". Der TV-Sender CNN hat ein verstörendes Interview mit der Mutter der mutmaßlichen Bomben-Attentäter von Boston veröffentlicht. Es zeigt eine Frau, die nach wie vor an die Unschuld ihrer beiden Söhne glaubt.

"Sie wurden getötet weil sie Muslime sind," fährt Subejdat Zarnajewa eine Schar von Journalisten an. Die Aufnahmen zeigen die 45-Jährige, die aus der südrussischen Republik Dagestan stammt, vor der Abreise. Mittlerweile sind die Eltern der Brüder Tamerlan und Dschochar Zarnajew, die für den Bombenanschlag während des Boston Marathons verantwortlich sein sollen, in die USA gereist, um dort die Ermittlungen zu unterstützen. Subeidat Zarnajew spricht Englisch. Mit dem Vater ihrer Söhne, von dem sie mittlerweile getrennt lebt, hat sie eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten gelebt. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" habe sich die Frau nach der Trennung mit ihrem älteren Sohn verstärkt den muslimischen Traditionen zugewandt und verschleiert.

"Sie haben ihm seine Stimme genommen"

Das CNN-Video zeigt auch das Telefonat eines Reporters mit der aufgelösten Mutter. "Tamerlan war der sanfteste, netteste, liebevollste Junge", hört man die Frau sagen. Dann bricht sie in Tränen aus: "Sie haben ihn getötet, sie haben ihn getötet. Er wurde grausam umgebracht". Während der 26 Jahre alte Tamerlan Zarnajew bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei getötet wurde, überlebte sein sieben Jahre jüngerer Bruder einen Schusswechsel schwer verletzt.

Auf ihr letztes Telefonat mit ihrem getöteten Sohn angesprochen antwortet sie, man habe über ihre Katze gesprochen. "Ich liebe dich Mama", habe er dann noch gesagt. Und: "Ich vermisse dich".

Über den anstehenden Prozess um ihren Sohn Dschochar Zarnajew, der nach seiner Flucht schwerverletzt behandelt wird, sagt sie: "Sie werden versuchen, meinem Dschochar die Schuld zuzuschieben. Sie haben ihm seine Stimme genommen, die Möglichkeit zur Welt zu sprechen. Wissen sie warum sie das getan haben? Weil Sie nicht wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt".

Angesichts der Todesstrafe, die ihrem jüngsten Sohn in den USA nun droht ist Zarnajew überzeugt: "Allah wird ihn beschützen. Sollen sie meinen jüngsten Sohn doch auch töten. Es ist mir egal. Mein ältester Sohn ist tot und es ist mir auch egal. Ich will, dass die Welt das weiß. Und es ist mir auch egal, wenn ich selbst getötet werde. Ich werde sagen: Allah akbar (Gott ist groß)."

kmi
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?