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Nach Hurrikan in den USA: "Irene" ist weg, Hochwasser bleibt

Nachdem Wirbelsturm "Irene" über die Ostküste der USA gezogen ist, sind einzelne Bundesstaaten weiterhin von starken Überschwemmungen betroffen. Mehrere Millionen Haushalte sind noch immer ohne Strom.

Zwei Tage nach dem Durchzug von Hurrikan "Irene" kämpfen immer noch zahlreiche Gemeinden an der US-Ostküste mit den Folgen der Naturkatastrophe. Vor allem in den Bundesstaaten New Jersey und Vermont gingen die Überschwemmungen nur langsam zurück. In der Ortschaft Fairfield standen viele Häuser mindestens eineinhalb Meter unter Wasser. Die Einwohner wateten in brusttiefem Wasser durch die Straßen des Ortes. Hunderttausende Bewohner des Bundesstaates dürften noch mehrere Tage ohne Stromversorgung sein. Insgesamt waren zwischen North Carolina und Maine 5,1 Millionen Haushalte ohne Elektrizität. In der Finanzmetropole New York normalisierte sich das Leben hingegen wieder.

Insgesamt verloren in den elf von "Irene" betroffenen US-Bundesstaaten 38 Menschen ihr Leben. In der Dominikanischen Republik wurden drei Menschen getötet, einer in Puerto Rico. Den wirtschaftlichen Gesamtschaden bezifferte die Ratingagentur Standard & Poor's auf bis zu 20 Milliarden Dollar.

liri/Reuters / Reuters