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Nachrichten aus Deutschland: Zusteller öffnet Pakete und schmeißt sie dann einfach in den Wald

Schleiz: Paketbote entsorgt Sendungen im Wald +++ Wanne: Männer missbrauchen offenbar Sechsjährige +++ Hamburg: Gasexplosion in Wohnhaus +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten Deutschland Paketfund

Die für den Großraum Hannover bestimmten Pakete wurden an der A9 in Thüringen entdeckt

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Schleiz: Paketbote entsorgt 33 Pakete im Wald

Diesen Paketboten wünscht sich wohl kein Empfänger: Zahlreiche Sendungen, die zum Teil geöffnet waren, sind am Mittwochmittag in einem Waldstück an der A9 bei Schleiz in Thüringen gefunden worden. Wie die "Thüringer Allgemeine" berichtet, entdeckten Beamte der Autobahnpolizei 33 Post-Pakete.

Die Polizei Laatzen ermittelt in dem Fall. Die Kontaktaufnahme mit dem Postdienstleister ergab: Die Sendungen sollten im Großraum Hannover ausgeliefert werden. Mehrere Empfänger hätten sich bereits nach ihren Paketen erkundigt. Laut Polizeiangaben soll es sich bei dem unzuverlässigen Fahrer um einen Mann aus Osteuropa handeln.

In flagranti erwischt: Hier hantiert der Paketbote des Grauens


Wanne: Vater, Bruder und Nachbar sollen Mädchen missbraucht haben

Es ist ein grausamer Fall, der gerade vor dem Landgericht in Bochum verhandelt wird. Drei Männer sollen eine Sechsjährige aus Wanne gemeinsam mehr als 135 Mal sexuell missbraucht haben. Wie das Portal "Der Westen" berichtet, soll es sich bei den mutmaßlichen Tätern um den Vater, den Bruder und einen Nachbarn des Opfers handeln. Unglaublich: Die Mutter soll nicht nur von den Taten gewusst, sondern sogar einige Male dabei zugesehen haben. 

Vor Gericht legte der laut dem Bericht "intelligenzgeminderte Bruder" ebenso wie der Nachbar ein Geständnis ab. Die Verhandlung dauert an.

Hamburg: Verletzte bei Gasexplosion in Wohnhaus

Wegen einer defekten Gas-Leitung ist es in einem Hamburger Mehrfamilienhaus zu einer Explosion gekommen, drei Menschen wurden dabei verletzt. Das Gas war am Donnerstagabend im Keller ausgetreten und hatte sich im Haus ausgebreitet, wie die Polizei mitteilte. In einer Erdgeschosswohnung kam es dann aus zunächst unbekannten Gründen zu der Verpuffung, einer schwächeren Explosion.

Ein 35-jähriger Mann sowie eine 69 Jahre alte Frau erlitten dabei leichte Verbrennungen und kamen in ein Krankenhaus. Ein weiterer Mensch kam mit Kreislaufbeschwerden ebenfalls in die Klinik. Wegen der Druckwelle gingen Scheiben zu Bruch, Türen wurden beschädigt.
Offene Flammen habe es aber nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher.


 Nachrichten von Donnerstag, 8. Juni 2017:

Erlangen-Höchsstadt: Leitersturz endet tödlich

Im Nordwesten des bayerischen Landkreises Erlangen-Höchststadt hat sich am Morgen ein tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang ereignet. Wie die Polizei berichtet, wollte ein 79-Jähriger an einem Haus Säuberungsarbeiten durchführen. Dafür bestieg der Senior eine an der Außenfassade angelehnte Leiter.

Beim Herabsteigen verlor der Mann aus noch ungeklärter Ursache den Halt und stürzte rückwärts auf den Gehweg, wo er seinen schweren Verletzungen wenig später erlag. Die Kriminalpolizei Erlangen hat in dem Fall die Ermittlungen übernommen.

Gisselberg: Betrunkener fährt beim Einparken in zwei Autos

Ganz offensichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne war ein 52-Jähriger im hessischen Gisselberg. Unter erheblichem Alkoholeinfluss versuchte der Mann seinen Wagen auf einem Parkplatz abzustellen - was mächtig danebenging. Zunächst fuhr er über seine Parkbucht hinaus frontal in einen gegenüber geparkten Transporter, der das Manöver zwar stoppte, den Unfallfahrer aber nicht davon abhielt, es weiter zu probieren. Die Folge: Beim erneuten Rangieren touchierte der Betrunkene einen weiteren Pkw. Insgesamt belief sich der Schaden auf mindestens 2500 Euro. Der 52-Jährige selbst wird indes die nächste Zeit wieder Fußgänger sein: Ein erster Alkoholtest ergab einen Wert von 3,52 Promille. 

Die Beamten zogen daraufhin den Führerschein und ordneten zudem eine Blutprobe an.

Großkarolinenfeld: Mann stirbt nach Sturz aus Güterzug

Die Polizei hat nahe des bayrischen Großkarolinenfeld bei Rosenheim einen toten Mann im Gleis gefunden. Wie "BR24" berichtet, vermutet die Polizei, dass er als Flüchtling auf einem Güterzug von Italien in Richtung München unterwegs war. Es wird angenommen, dass er in Höhe der Unfallstelle vom Zug gestürzt und anschließend von diesem erfasst worden ist.

Die Identität des Toten ist noch ungeklärt. Es handelt sich um einen Schwarzafrikaner, dessen Alter zwischen 18 und 22 Jahre geschätzt wird. In dem Zug, von dem er stürzte, wurde ein herrenlose Koffer ohne Papiere gefunden. Die Polizei ermittelt.

Berlin: Junge Frau angefahren und mitgeschleift 

Eine 19-Jährige ist am Mittwochabend in Berlin-Marzahn von einem 36-Jährigen angefahren und schwer verletzt worden. Wie die "B.Z." berichtet, wollte die junge Frau auf einem Tretroller eine Straße überqueren. Dabei sei sie von dem Auto des Mannes, der zuvor eine rote Ampel missachtet hatte, erfasst worden. Das Blatt berichtet, dass das Unfallopfer noch rund 30 Meter auf dem Wagen mitgeschleift wurde, bevor es herunter fiel.

Unglaublich: Der Unfallfahrer, der nach "B.Z."-Informationen unter Alkoholeinfluss stand und keinen Führerschein hat, fuhr nach dem Vorfall offenbar zunächst einfach weiter. Erst ein Zeuge konnte ihn mit seinem eigenen Wagen zum Anhalten zwingen. Die junge Frau musste im Krankenhaus notoperiert werden. Die Polizei ermittelt.

Essen: Seniorin niedergestochen und ausgeraubt - Täter gefasst

Ein brutaler Räuber hat am Mittwoch in Essen eine 78-jährige Frau mit einem großen Messer lebensgefährlich verletzt. Der Mann stach der Seniorin am Vormittag im Stadtteil Margarethenhöhe in den Oberkörper und floh anschließend mit der Handtasche des Opfers, wie die Polizei mitteilte. Die Essenerin konnte sich noch zu einer Anwohnerin schleppen und wurde später in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung nach dem Gewalttäter ein. Der mutmaßliche Täter konnte am Abend von einem Sondereinsatzkommando festgenommen werden.

Münster: A1 nach Unfall gesperrt

Nach einem schweren Unfall ist die A1 in Richtung Bremen ab Ascheberg derzeit voll gesperrt. Wie "Der Westen" berichtet, waren an dem Unfall mindestens vier Autos beteiligt, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Verkehr staut sich derzeit auf rund acht Kilometern.

Flöha: 73-Jährige von Ast erschlagen

Eine 73-jährige Spaziergängerin ist in Sachsen von einem Ast erschlagen worden. Die Frau war am Mittwochnachmittag mit ihrem Mann in Flöha im Landkreis Mittelsachsen unterwegs, als von einem Baum ein etwa drei Meter langer trockener Ast abbrach und aus 15 Metern Höhe direkt auf die Seniorin stürzte, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort starb.

Zu dem Zeitpunkt herrschte böiger Wind. Der 75-jährige Ehemann der Frau blieb körperlich offenbar unverletzt. Die Feuerwehr entfernte nach dem Vorfall andere Äste, um weitere Gefahren auszuschließen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.


 Nachrichten von Mittwoch, 7. Juni 2017:

Hamburg: Wirt entführt mutmaßlichen Einbrecher und foltert ihn stundenlang

Im Hamburger Stadtteil Harburg ist es zu einem drastischen Fall von Selbstjustiz gekommen. Dort soll ein Gastwirt, offenbar weil kein Vertrauen in die Arbeit der Polizei hatte, einen Mann entführt und dann über Stunden gequält haben. Demnach war der Gastronom nach einem Tipp aus dem kriminellen Milieu Harburgs davon überzeugt, dass das spätere Opfer bei ihm eingebrochen war und Spielautomaten geknackt hatte, berichtet die "Hamburger Morgenpost".

Mithilfe von zwei Komplizen soll der Wirt den 24-Jährigen zunächst entführt und in ein Lokal verschleppt haben, wo er ihn fesselte und knebelte und dann über mehrere Stunden mit einem Holzknüppel traktiert haben soll. Das Opfer erlitt dem Bericht zufolge Hämatome am ganzen Körper sowie eine Platzwunde am Kopf. Um das Martyrium zu beenden, habe der Gastronom einen Schadensersatz in Höhe von 20.000 Euro gefordert. Der 24-Jährige habe sich daraufhin bereit erklärt, die Hälfte des geforderten Betrags zu zahlen, worauf man ihn freiließ.

Allerdings informierte das Opfer stattdessen die Polizei. Die stürmte mit einem Mobilen Einsatzkommando das Haus des Mutmaßlichen Folterers und verhaftete ihn. Inzwischen sei der Mann aber wieder auf freiem Fuß. Er muss sich nun wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Geesthacht: Frau steigt mit Beil und blutenden Händen in den Bus

Eine offenbar psychisch kranke Frau mit einem Beil hat in einem Linienbus in Schleswig-Holstein für Aufregung gesorgt. Die 45 Jahre alte Frau, die sich mit dem Beil einen Finger nahezu abgetrennt hatte, war in Geesthacht mit blutigen Händen in den Bus gestiegen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie habe die Fahrerin aufgefordert, sie zur Polizei zu fahren. Die 56 Jahre alte Busfahrerin bewahrte demnach einen kühlen Kopf. Sie verwickelte die Frau in ein Gespräch, so dass die fünf Fahrgäste - darunter vier Kinder - aussteigen konnten.

Als die Busfahrerin dann der Frau das heruntergefallene Beil abnehmen wollte, griff diese sie mit blutenden Händen an und trat nach ihr. Die Busfahrerin wurde dabei verletzt und musste laut Polizei im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei nahm die Frau in Gewahrsam und bracht sie in eine Klinik. Die Polizei lobte das "umsichtige Verhalten" der Busfahrerin.

Nossen: Autobahndreieck weiter gesperrt

Am Autobahndreieck Nossen in der Nähe von Dresden bleibt nach einem  Bericht der "Sächsischen Zeitung" weiterhin die Fahrbahn gesperrt. Betroffen ist die Überfahrt von der A4 auf die A14. Am Dienstag Abend war kurz vor der Brücke ein Autokran aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Nun wird geprüft, ob und wie stark der Streckenabschnitt beschädigt wurde. Die Polizei geht insgesamt von einem Schaden in Millionenhöhe aus.


 Nachrichten von Dienstag, 6. Juni 2017:

Eckernförde: Elfjährige stürzt mit Fahrrad in Hafenbecken

Im schleswig-holsteinischen Eckernförde an der Ostsee ist am Montagabend ein elfjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, hatte das Mädchen mit seinem Fahrrad auf der Promenade Borbyer Ufer das Gleichgewicht verloren und sei ins Hafenbecken gestürzt. Helfer zogen das Kind aus dem Wasser, ein Rettungswagen brachte das Mädchen ins Krankenhaus. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bislang nicht. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

Weilheim: Unbekannte verüben Brandanschlag auf Polizeiwache

Unbekannte haben mit einem Brandsatz einen Anschlag auf ein Polizei-Gebäude in Oberbayern verübt. Nach Angaben der Polizei zersprang eine Fensterscheibe, im Inneren des Gebäudes in Weilheim, südwestlich von München, brannte es nicht. Polizisten hätten die Flammen an der Fassade gelöscht. Die Hintergründe der Tat in der Nacht auf Dienstag blieben zunächst unklar. 

Bereits am Samstag waren in Oberbayern Polizisten bei einer Personenkontrolle in Rosenheim attackiert worden. Ein unbeteiligter Passant würgte einen der Streifenbeamten und schlug ihn.

Reutlingen: 13-Jährige in Regio-Zug sexuell belästigt

In einem Regionalzug zwischen Reutlingen und Tübingen ist am Samstagnachmittag eine 13-Jährige sexuell belästigt worden. Wie die Polizei berichtet, wurde das Mädchen gegen 16 Uhr am Bahnhof Reutlingen auf einem Bahnsteig von einem Mann angesprochen. Er fuhr offenbar gemeinsam mit der Schülerin mit dem Regionalexpress nach Tübingen. Während der Fahrt versuchte er ihr das T-Shirt herunter zu ziehen und betatschte sie im Brust- und Intimbereich. Laut Aussagen des Mädchens soll er sie bereits am Vortag in Reutlingen angesprochen und nach ihrem Namen und ihrer Telefonnummer gefragt haben.

Die Polizei sucht jetzt nach einem etwa 25 Jahre alten, 1,80 bis 1,85 Meter großen Mann mit schwarzen Haaren, braun-grünen Augen und einem Backenbart. Er trug zum Tatzeitpunkt ein weißes T-Shirt und eine knielange blaue Jeans. Auffällig waren offenbar zwei Tätowierungen an den Oberarmen des Mannes, wobei ein Motiv mutmaßlich eine Frauenfigur war. Die Bundespolizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer +49711870350.

Berlin: Mann will Frau vor einfahrende U-Bahn schubsen

Horror-Vorfall am Berliner U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord: Ein 37-Jähriger hat versucht, eine 66-Jährige vor einen einfahrenden Zug zu schubsen. Dem Polizeibericht zufolge saß der Mann zunächst auf einer Bank. Als die U5 einfuhr, sprang er auf und schubste die Frau von hinten auf den Bahnsteig. Dabei verletzte sie sich am Knie, auf die Gleise fiel sie glücklicherweise nicht. Zeugen halfen ihr und hielten den Mann fest, bis die Polizei kam. Den Polizeiangaben zufolge, sprach dieser kein Wort und wurde in eine Klinik gebracht.

Berlin: Mädchen nach Trinkgelage auf Intensivstation

In Berlin ist eine Jugendliche nach massivem Alkoholkonsum auf der Intensivstation gelandet. Eine Passantin hatte die Polizei alarmiert, nachdem sie die 13-Jährige zusammen mit ihren beiden gleichaltrigen Freundinnen Montagnacht gegen 0:30 Uhr volltrunken auf der Straße bemerkt hatte. Das Mädchen sei schon gar nicht mehr ansprechbar gewesen, heißt es im Polizeibericht. Bei den Freundinnen, die schon sehr stark lallten und sich schon kaum mehr auf den Beinen halten konnten, wurden Atemalkoholwerte von rund 1,3 und 1,1 Promille gemessen. Die Mädchen gaben zu, dass ihnen trotz Angaben ihres wahren Alters in einem Spätkauf Wodka verkauft wurde. Die Erziehungsberechtigten wurden informiert und holten ihre Kinder ab. Beide Mädchen hatten angegeben, bei einer Freundin übernachten zu wollen. Die Mutter des bewusstlosen Mädchens erschien umgehend im Krankenhaus. Auch ihre Tochter hatte sich mittels einer Lüge aus dem Haus geschlichen. Die Ermittlungen, wo die drei den Alkohol erworben hatten, dauern an.

Wittlich: Ehestreit endet tödlich

Ein Ehestreit im rheinland-pfälzischen Wittlich endete am Pfingstwochende tödlich. Am frühen Samstagmorgen fand die Polizei eine 48-jährige Frau und ihren 50-jährigen von ihr getrennt lebenden Ehemann tot in der Wohnung der Frau. Alarmiert wurden die Beamten und der Rettungsdienst vom 40-jährigen Bruder der Frau. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei es zuvor in der Wohnung offenbar zum Streit wegen der Trennung des Paares gekommen.

Bei dieser Auseinandersetzung wurde auch der 40-jährige Bruder der Frau verletzt, der bei seiner Schwester zu Besuch war. Er konnte aus der Wohnung flüchten und die Polizei rufen. "Volksfreund.de" berichtet, der Ehemann habe seine Frau erstochen und sich anschließend selbst getötet. 

Sassenberg: Sechs Verletzte nach Mordversuch im Münsterland

Ein Mordversuch im nordhrein-westfälischen Sassenberg beschäftigt die Polizei: Die Beamten wurden am Pfingstmontag um 9:40 Uhr zu einem Einsatz in einem Wohnhaus im Sassenberger Ortsteil Füchtdorf gerufen. Dort hatten Unbekannte insgesamt sechs Menschen – teils schwer – verletzt. Bei einem davon schlossen die Ärzte Lebensgefahr nicht aus."Warum der Streit zwischen den Personen in dem Wohnhaus derart eskalierte und was Inhalt der Streitigkeiten war, ist bislang völlig unklar", so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. "Die mutmaßlichen Täter sind auf der Flucht." Auf der Suche nach den Tätern sperrte die Polizei den Ortsteil teilweise ab und setzte auch einen Hubschrauber ein. Es deute aber nichts darauf hin, dass von den Tätern eine Gefahr für andere Menschen ausgehe, sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Details zur Tat veröffentlichten die Ermittler zunächst nicht. Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer: 02581/94100-0 bei der Polizei zu melden.

A4 bei Erfurt nach drei Unfällen gesperrt

Eine Unfallserie sorgte am Dienstagmorgen für eine Sperrung der A4 in Richtung Frankfurt zwischen Erfurt-West und dem Erfurter Kreuz. Zunächst fuhr dort laut MDR ein Kleintransporter auf einen Reisebus auf. Während die Verkehrspolizei den Unfall aufnahm, krachte ein Lastwagen in den Streifenwagen der Autobahnpolizei. Schließlich kam es am Stauende noch zu einem Unfall mit zwei Lkw. Wie lange die Bergungsarbeiten andauern, konnte die Polizei noch nicht sagen. 

Berlin: Mann schießt vom Balkon

Ein 40 Jahre alter Mann hat in Berlin vom Balkon in den Innenhof eines Hauses geschossen, verletzt wurde niemand. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei (SEK) nahm den Mann in seiner Charlottenburger Wohnung in der Nacht zum Dienstag fest, wie die Polizei mitteilte. Als die Einsatzkräfte die Wohnung durchsuchten, fanden sie demnach eine Druck- und Schreckschusswaffe und Munition.

Polizisten seien auf den Mann aufmerksam geworden, als sie während eines anderen Einsatzes in der Nachbarschaft Hilferufe einer Frau gehört hätten. Sie hatte den Schützen auf dem Balkon gesehen. Die Beamten hätten daraufhin das SEK verständigt. Als der Mann auf Rufe nicht reagiert habe, habe das SEK die Tür zur Wohnung aufgebrochen und die Wohnung gestürmt. Der 40-Jährige ließ sich laut Polizei widerstandslos festnehmen. Er sei alkoholisiert gewesen. Nach einer Blutentnahme kam er wieder auf freien Fuß.

Laatzen: Betrunkener zwei Mal kurz hinter einander hinterm Steuer erwischt

Gleich zwei Mal innerhalb weniger Stunden ist ein 34 Jahre alter Mann in der Region Hannover betrunken am Steuer seines Autos erwischt worden. Das erste Mal fiel er den Beamten am Sonntagabend bei einer Kontrolle in Laatzen auf, wie die Polizei mitteilte. Den Mann umgab eine Alkoholfahne. Er stieg aus dem Wagen und rannte davon. Doch die Beamten konnten ihn schnell einholen. Sie machten "eine deutliche Ansage" und händigten ihm die Autoschlüssel wieder aus.

Nur wenige Stunden später und immer noch betrunken geriet der Mann erneut in eine Kontrolle, diesmal in der Stadt Hemmingen. Nun drückte er aufs Gas, stellte den Wagen kurz danach ab und floh zu Fuß weiter. Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers konnte er gefunden werden.

So kommen Sie mit dem Staubsauger in die hintersten Ecken
rös/jek/mod