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Niederbayern: Vater lässt Dreijährige als Pfand in Kneipe zurück

Er wollte nur kurz Geld holen, doch dann kam der Vater eines kleinen Mädchens einfach nicht mehr in die Kneipe in Niederbayern zurück. Das Personal rief die Polizei. Die Zeche ist überaus gering.

Mehr als eine Stunde ließ ein betrunkener Vater seine Tochter allein in einer Kneipe zurück

Mehr als eine Stunde ließ ein betrunkener Vater seine Tochter allein in einer Kneipe zurück

Ein Vater hat in einer Kneipe in Niederbayern seine kleine Tochter als Pfand für die Zeche zurückgelassen. Als der betrunkene 31-Jährige nach einer Stunde immer noch nicht zurückgekehrt war und die verstörte Dreijährige nur noch weinte, alarmierte das Personal die Polizei, wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Sonntag mitteilte. Der Vater hatte am Samstagabend mit seiner Tochter in einem Lokal in Plattling Essen und Trinken bestellt und wollte nach eigenen Angaben nur kurz Geld holen.

Der Polizei gelang es schließlich, dem verschüchterten Kind den Vornamen zu entlocken und eine Tante des Mädchens ausfindig zu machen. Sie nahm das Kind in ihre Obhut. Das Jugendamt wurde in den Fall eingeschaltet. Der 31-Jährige muss sich außerdem wegen Zechbetruges verantworten. Laut der "Plattlinger Zeitung" sollen Vater und Tochter für 8,20 Euro gegessen und getrunken haben.

ono/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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